Wenn ich die Leistungen unseres Bundesrats mit einem kritischen Auge betrachte, dann könnte es mir übel werden. Wenn sich drei der Koryphäen am WEF tummeln und mit ihren unüberlegten Aussagen und Vorträgen die ganze Landesregierung und die äusserst potente schweizerische Privatwirtschaft vor allen wichtigen und weltweit tätigen Teilnehmern auf eine Weise blamieren, die man schon unter Pleiten und Dummheiten einstufen muss, dann muss ich sagen: So eine Regierung haben wir Schweizer wirklich nicht verdient!

Tausende von Geschäftsleuten und Delegierte von, die Schweiz tragenden Firmen, scheuen keine Mühen, sie reisen unter vielfach sehr schwierigen Bedingungen durch die ganze Welt, um Aufträge zu erhalten für schweizerische Unternehmen. Anstelle, dass diese Leute dringend nötige Unterstützungen von Seite der schweizerischen Regierung erwarten dürften, werden diese durch unsinnige und beleidigende Aussagen unserer Regierung alleine der Unbill auf der Welt ausgesetzt. Unvermögen und Kurzsichtigkeit ist da an der Tagesordnung. Sie alle verteilen gerne Geld, um sich gross zu machen.

Sozialgeld-Betrüger zu tausenden, Waffenschieber und Drogenhändler können ungehindert ihre Rente beim Sozialstaat abholen, ohne dass sich derartige Gauner rechtfertigen müssten. Alleinerziehende Schweizer Frauen werden dagegen mit einem Trinkgeld abgefertigt.  Solange Unrecht belohnt und Betrug honoriert wird, können wir Schweizer, welche Jahrzehnte lang ehrlich unsere Steuern und die Beiträge an die AHV bezahlt haben, nicht stolz sein auf unsere Regierung. Es ist verheerend, wenn wir zu Kenntnis nehmen müssen, dass ehrlich und arbeitsame Angestellte in den Verwaltungen, welche die Misswirtschaft unserer vom Volk gewählten Politiker (siehe Stocker) aufdecken und bei der Regierung anmahnen, dass solche Leute bestraft und kurzerhand aus Rache von unseren Behörden auf die Strasse gestellt werden.

Das sind Reaktionen von unfähigen und das Gemeinwohl schädigenden Politikern. Bundesrat inklusive. Ganz nach dem Muster, dass eben die hoch bezahlten Beamten Angst haben, nicht mehr gewählt zu werden. So sollen die Kleinen ins Gras beissen.  Wir bräuchten noch mehr solche «Whistleblower», die den Mut haben, Missstände aufzudecken und die Öffentlichkeit zu informieren. Solche Personen müssten belohnt und geschützt werden vor der Rache der Regierenden. Unter dem Deckmantel der Verletzung des Amtsgeheimnisses lässt sich alles verstecken.

Karl Simon Ledergerber,
Abtwil SG

02.03.2012 | 1305 Aufrufe