Die «Wirtschaft» – wer immer das sein mag – möchte das Publikum für die «Bilateralen» neu begeistern. Aber wer repräsentiert denn hier diese «Wirtschaft» überhaupt?

Es sind hauptsächlich globale Wirtschaftsgiganten, bestehend aus Grossbanken und Versicherungen, den Basler Pharma-Riesen, der Maschinen- und Lebensmittelindustrie (Nestlé), grösstenteils beherrscht von ausländischen Investoren, Hedgefunds (z. B. Blackrock) und Grossspekulanten aus den USA, dem arabischen und fernöstlichen Raum. Ihre Interessen werden hier in erster Linie durch Economiesuisse wahrgenommen.

Was diese globalen Gewinnoptimierer gemeinsam haben, ist ihre unstillbare Gier nach Geld und Macht. Sie brauchen ihn nicht, aber sie wollen den ungehinderten Zutritt zum EU-Binnenmarkt um jeden Preis erzwingen. Dass die für diese Internationalisten bedeutungslose Schweizer Bevölkerung dafür ihre Souveränität, ihre direkte Demokratie und ihre 725-jährige Selbstbestimmung auf dem Altar eines europäischen Grössenwahnprojektes opfern müsste, ist diesen weltweit vernetzten Finanz-Oligarchen völlig egal.

Robert Nieth, Walchwil

16.09.2016 | 1610 Aufrufe