USA will Öffnung der chinesischen Volkswirtschaft

Mit seinen jüngsten handelspolitischen Massnahmen zielt Washington voll und ganz auf China ab – und nicht etwa auf die EU oder auf andere Handelspartner. Es geht Washington darum, dass sich Chinas Volkswirtschaft für Liberalisierung und Marktreformen öffnet. Bislang sperrt sich Peking vehement dagegen.

von Frederick William Engdahl, Publizist für Wirtschafts- und Energiefragen, Frankfurt a.M.

Im Grunde ist es so etwas wie die Neuauflage der Opiumkriege der 1840er Jahre, nur wird dieses Mal mit anderen Mitteln versucht, China für westliche Methoden und Ideen zu öffnen. Chinas Vorstellungen von der eigenen wirtschaftlichen Souveränität stehen jedoch in direktem Widerspruch zu den Ansichten Washingtons.

Peking will nicht einknicken

Aus diesem Grund wird Xi Jinping auch nicht einknicken. Das bedeutet: Trumps jüngste Drohungen einer Eskalation bergen die Gefahr, dass das fragile globale Finanzsystem destabilisiert wird. Die aktuellen Aussagen von Xi und Trump geben nämlich nicht die ganze Wahrheit wieder. Es gibt zwei widersprüchliche Visionen für die künftige Architektur der chinesischen Wirtschaft, und genau darum geht es bei den Angriffen Washingtons:

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Die eine Vision sieht vor, dass Chinas Wirtschaft sich zu den Bedingungen öffnet, die der Westen und insbesondere die amerikanischen Multis China diktieren.

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17.05.2018 | 889 Aufrufe