Wir alle haben Unfallversicherungen, Krankenkassen, Haftpflichtversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und vieles mehr. Wieso sollten wir unserer Armee die nötigen Ressourcen verweigern?

Am 18. Mai stimmen wir darüber ab, ob die Bundesverfassung geachtet wird, oder ob durch Intrigen und Falschaussagen das Stimmvolk dorthin manipuliert wird, dass Art. 2 Abs. 1 «Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und Sicherheit des Landes» keine Gültigkeit mehr hat.

Der Auftrag ist wohl klar: Wir brauchen eine gut ausgebildete Armee, die ihre Aufgaben zu Boden wie in der Luft zum Besten für unser Land zu erfüllen vermag. Ebenfalls haben wir verfassungsmässig wie vertraglich die Pflicht, die luftpolizeilichen Aufgaben zu gewährleisten. Im Weiteren muss der Bundesrat dafür sorgen, dass in der Armee, sei es bei Material oder Truppen, keine Engpässe, Löcher oder sogar Ausfälle entstehen.

Wenn wir jetzt nicht Ja sagen zum Gripen, so haben wir in zehn bis fünfzehn Jahren keine Luftwaffe mehr. Der VBS-Chef hat auch in Aussicht gestellt, dass in einigen Jahren die 24-stündige Luftraumüberwachung wieder möglich sein sollte. Aber bitte, werte Mitbürgerinnen und Mitbürger, das gilt natürlich nur, wenn wir der Armee die dringend benötigten Mittel zur Verfügung stellen.

Lorenz Dreyer,
Weissenburg BE

02.05.2014 | 2051 Aufrufe