In der letzten deutschen «Wirtschaftswoche» wird seitens der Schweiz als Sofortzahlung 10 Milliarden Euro oder 12 Milliarden Franken erwartet. Danach sollen jährliche einseitige Abgeltungssteuern in Milliardenhöhe nach Deutschland fliessen. Dieser Text kann in der Wiwo unter «Abfragen wie die Amerikaner» abgerufen werden.

Diese einseitige Abgeltungssteuer ist eine schlechte Sache und wird nicht lange Bestand haben, weil viele Vermögen abfliessen werden und sich bald beidseits des Rheins Ernüchterung und Enttäuschung breitmachen werden. Was aber darüber hinaus einmal mehr zu beanstanden ist, ist die dilettantische Verhandlungsführung unter Eveline Widmer-Schlumpf.

Die NZZ vom 31. März schreibt dazu wörtlich: ...«Widmer-Schlumpf hat in jüngerer Zeit den USA und europäischen Verhandlungspartnern praktisch signalisiert, die Schweiz habe eine flexible Linie und werde immer ein Schrittchen nachgeben, wenn der Druck wachse.» So schludrig darf man wirklich keine internationalen Verhandlungen führen.

Die Schweiz ist nicht Bittsteller, auch keine Bananenrepublik und wir könnten uns ruhig im Lehnstuhl zurücklehnen, denn alle andern wollen ja unser Geld und sonst nichts.

Heinz Klaus,
Morissen GR

16.04.2012 | 948 Aufrufe