Irrtümer der EU-Kommission sind nichts Neues: Behauptungen, der Euro werde eine starke Währung, die EU stehe für gemeinsamen Wohlstand, oder kein EU-Land müsse für die Schulden eines anderen EU-Landes aufkommen, entpuppten sich als pures Wunschdenken.

Die neueste Brüsseler Fehlüberlegung betrifft die Flüchtlingsquoten. 20000 Flüchtlinge sollen unter den EU-Ländern gerecht verteilt werden. Was aber, wenn 25000 kommen? Würden die überzähligen 5000 etwa zurückgeschickt?

Zudem sind die Flüchtlinge grösstenteils Wirtschaftsflüchtlinge. Sie wollen ganz einfach ein bequemeres Leben auf Kosten von grosszügigen europäischen Aufnahmeländern. Es ist daher naiv, zu glauben, dass im Rahmen einer Quotenregelung an osteuropäische Länder zugewiesene Flüchtlinge dort bleiben würden. Bald einmal wären sie auf dem Weg in ein komfortableres Land (u.a. auch in die Schweiz). Was nützen da Kontingente?

Otto Weiersmüller,
Uetikon

 

03.06.2015 | 1117 Aufrufe