Italien wird die Euro-Zwangsjacke zu eng

In Italien haben die Lega und das Bündnis «Fünf Sterne» sich auf ein gemeinsames Regierungsprogramm mit dem Namen «Contratto per il governo del cambiamento» (Pakt für eine Regierung des Wandels) verständigt. Die geplanten Massnahmen – höhere Sozialausgaben, Steuersenkungen, Rücknahme der Rentenreform – lassen höhere Staatsausgaben befürchten.

von Thorsten Polleit, Währungsspezialist, Frankfurt am Main BRD

Die neue Koalition will daher auch künftig die Möglichkeiten haben, ihre Verbindlichkeiten im Inland mit kurzlaufenden Schuldscheinen («Mini-BOTs») statt mit Euro bezahlen zu können. Reformen stehen nicht in Aussicht. Das ist schlimm, denn Italiens Wirtschaft geht es nicht gut. Seit Beginn der Euro-Währungsunion ist sie nur um durchschnittlich 0,5 Prozent pro Jahr gewachsen – und seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise sogar pro Jahr um 0,5 Prozent geschrumpft. Folglich ist die Arbeitslosigkeit hoch.

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31.05.2018 | 705 Aufrufe