Wieder einmal hören wir etwas über die Kosten, die unser desolates Asylwesen verursacht. So soll allein der Betrieb der Bundeszentren im 2011 rund 70 Millionen gekostet haben. Eine Gesamtrechnung für alle Positionen vermeidet man aber tunlichst. Das Departement Sommaruga wäre es uns Bürgern allerdings längst schuldig, über sämtliche Kosten Auskunft zu geben. Aber man scheut die Wahrheit. Alles in allem geht es nämlich um mehrere Milliarden jährlich.

Was wird an Geld, Sozialhilfe inbegriffen, vom Bund, den Kantonen und den Gemeinden für sämtliche Flüchtlinge jährlich ausgegeben? Was kosten uns die Beamtenlöhne, Sachleistungen und Mieten über alle Instanzen, Gerichte und Gefängnisse im Asylwesen? Wie gross ist der Gesamtschaden, den kriminelle Asylbewerber anrichten? Was zahlen wir an Anwalts- und Gerichtskosten im Asylbereich? Was zahlen wir der Flüchtlingsindustrie wie Flüchtlingshilfe, Caritas, andere Vereinigungen, Übersetzer usw.? Und was müssen wir schliesslich im Gesundheitswesen für die Asylanten ausgeben?

Setzt man all diese Aufwendungen, es dürften alles in allem wohl gegen fünf Milliarden Franken sein, Budgets für Bildung, Landwirtschaft, Armee und anderes gegenüber, wird deutlich erkennbar, wie gestützt auf ein überholtes Asylgesetz und eine fehlgeleitete Asylindustrie barer Irrsinn betrieben wird. Denn bekannt ist uns ja auch, dass es sich über alles gesehen bei gut 85 Prozent der Asylanten um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Ein radikaler Umbau ist nötig.

Wolfgang Sidler,
Luzern

Gemäss äusserst seriöser Berechnung der Redaktion Schweizerzeit verschlingt die Asyl-Katastrophe in der Schweiz Gesamtkosten von 7‘132‘00‘000 Franken. Nicht mit eingerechnet sind dabei die Kosten für die geschätzten 100‘000 bis 300‘000 Sans-Papiers. (Die Redaktion)

16.01.2013 | 2828 Aufrufe