3 Milliarden Franken Gewinn statt eines Defizits von 2 Milliarden Franken sind eine gute Nachricht. Prompt lässt denn auch SP Generalsekretär Thomas Christen verlauten, die SP sei froh, dass der Bundesrat nun selbst zur Einsicht gelangt sei, dass es nicht nötig sei, auf Vorrat zu sparen. Dies ist geradezu zynisch angesichts der aktuellen Gesamtverschuldung des Staatshaushaltes von Fr. 211‘484‘978‘479.-.

Ist dies nicht ein weiterer Beweis desverantwortungslosen Umganges der Linken und Mittelinksparteien mit dem Volksvermögen das wir alle erarbeitet haben? Die aktuelle Verschuldung von 211 Milliarden macht nämlich auf jeden Schweizer pro Kopf - vom Kleinkind bis zum Rentner - rund Fr. 28'000.-! Eine vierköpfige Familie ist somit real verschuldet mit Fr. 112‘000.-!

Immer neue Milliardenkredite an den EU-Moloch belasten den Staatshaushalt und vernichten erbarmungslos Volksvermögen. Riesige Mengen von Steuergeldern werden durch Zinszahlungen verbraucht, anstatt in Infrastruktur, Forschung oder Bildung zu fliessen. Wer diese desaströsen Zahlen nicht glaubt mache sich schlau auf http://www.optimal-banking.ch, „Schuldenuhr“ anklicken.

Einzig für die SVP ist das Sparprogramm des Bundes im ganzen Umfang von gut 1,6 Milliarden Franken unverzichtbar. Derzeit sehen die Bundesfinanzen laut SVP-Nationalrat Bruno Zuppiger (ZH) zwar noch rosig aus. Es kämen aber Jahre mit dunkelroten Zahlen auf die Schweiz zu.

Leserbrief von Peter Muggli,
Schaffhausen

 

17.01.2011 | 1398 Aufrufe