Seit 2008 kann das Sturmgewehr nicht mehr für Amokläufe, Affekthandlungen, Suizide oder häusliche Gewalt verwendet werden, weil bis Ende 2007 die ausschliesslich für den Mobilmachungsfall bestimmte Taschenmunition für Armeewaffen im Zeughaus abgegeben werden musste.

Eine Waffe ohne Munition ist nicht gefährlicher als ein Baseballschläger. Wer heute noch von der Gefährlichkeit der Armeewaffen spricht, hält an einem überholten Mythos fest oder will bewusst davon ablenken, dass es ihm eigentlich um die Abschaffung unserer Armee geht und dass er der Bevölkerung den in der Bundesverfassung verankerten Schutz und die Sicherheit des Landes nicht mehr gewährleisten will.

Die Waffeninitiative will mit dem Mythos vom gefährlichen Sturmgewehr dem unbescholtenen Bürger die Waffe wegnehmen oder deren Besitz erschweren und leistet damit indirekt dem illegalen Munition- und Waffenbesitz Vorschub und begünstigt Kriminelle. Gleichzeitig kriminalisiert die Waffeninitiative grundlos einen erheblichen Teil der Gesellschaft.

Leserbrief von P. Aebersold,
Zürich

24.01.2011 | 1394 Aufrufe