Als seinerzeit Parteiloser hat mich 2006 das in englischer Sprache im «The Brussels Journal» ( http://www.brusselsjournal.com/node/865) publizierte Interview von Paul Belien mit Wladimir Bukowski beeindruckt. Wie kommt ein in der Sowjetunion eingesperrter Systemkritiker dazu, von der Diktatur der EU zu warnen?

So stellte Bukowski mitunter fest, dass einige Länder nicht auf Anhieb und nur unter Druck der EU beitraten. Die Schweiz z.B. habe dem Druck widerstanden. Die Frage ist nur, wie lange noch. Es sei ein Trick für Idioten, Leute wählen zu lassen bis sie nachgeben. Ein Nachgeben wäre ein Zwangsheirat, was die Amerikaner als «shotgun marriage» bezeichnen. Bukowski näher kennen lernen und gleichzeitig die deutsche Übersetzung des Interviews findet man bei Wikipedia. (Bei Google oder Bing einfach Wladimir Bukowski eingeben und Einzelnachweis-2 beachten). Es ist ausserordentlich wichtig, die Partei zu wählen, der wir verdanken, bisher nicht auf den «trick of idiots» hereingefallen zu sein und die auch als Einzige kompromisslos dafür einsteht, uns weiterhin davor zu bewahren.

Walter Flück,
Unterstammheim ZH

 

29.09.2011 | 970 Aufrufe