Voranschreitende Islamisierung und Zuwanderung

Während die Politiker in Bundesbern intensiv darüber streiten, ob auch nur die geringste Begrenzung der Zuwanderung möglich ist, ohne geradezu irrational überhöhtes «Völkerrecht» oder die «heiligen Bilateralen» zu verletzen, verändert sich die Bevölkerungsstruktur der Schweiz rasant – und unumkehrbar. Es ist keine Frage mehr, ob die Schweizer zur Minderheit im eigenen Land werden. Die Frage ist nur, wann es so weit sein wird?

Freitags-Kommentar vom 22. Dezember 2017,
von Anian Liebrand, Redaktion «Schweizerzeit»

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Zu Beginn dieses Kommentars sei angemerkt, dass sämtliche fortfolgend aufgeführten Zahlen mit statistischen Quellen untermauert sind – die zuweilen einen beträchtlichen Recherchier-Aufwand erforderten. Gerade das Bundesamt für Statistik macht es Interessierten – mittels offensichtlich festzustellenden Verschleierungstaktiken – nicht immer einfach, aussagekräftigen Zahlen zu finden.

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Während die Zahl der «Bio-Schweizer» seit Jahren kontinuierlich abnimmt, steigt die Zahl der Personen mit ausländischem Hintergrund stark an – auch im Jahr 2016, für das der Bund eigentlich einen Rückgang der Nettozuwanderung vermeldet hat. 2016 erreichte die Zahl der Einwohner «mit Migrationshintergrund» ab 15 Jahren mit 2,6 Millionen einen neuen Höchststand. Heute haben 37 Prozent der gut sieben Millionen Erwachsenen in der Schweiz ausländische Wurzeln. Der Bevölkerungsanteil der über 14-Jährigen ohne Migrationshintergrund ist zwischen 2003 und 2015 von 70 auf 63 Prozent gesunken.

Effektiv dürften es noch weit mehr Personen mit ausländischen Wurzeln sein. Um «Personen mit Migrationshintergrund» zu definieren, werden nämlich nur folgende Kategorien berücksichtigt: Personen ausländischer Staatsangehörigkeit, eingebürgerte Schweizer (ausser: die Person und deren Eltern wurden in der Schweiz geboren) und gebürtige Schweizer mit Eltern, die beide im Ausland geboren wurden. Dazu stellt sich die Frage, ob dem Bund, Kantonen und Gemeinden auch wirklich bei allen Personen die vollständigen Informationen vorliegen – was bezweifelt werden kann.

Je jünger, desto ausländischer

Keinen Migrationshintergrund hat laut Bundesamt für Statistik, wer als Schweizer zur Welt gekommen ist und von dem mindestens ein Elternteil in der Schweiz geboren wurde. Ein in der Schweiz geborener und eingebürgerter Kosovo-Albaner, dessen ebenfalls eingebürgerter, kosovarischstämmiger Vater in der Schweiz geboren ist, hat laut Bundesamt für Statistik beispielsweise keinen Migrationshintergrund. Es liegt auf der Hand, dass der Bund hier einen viel zu niedrigen Migrations-Anteil ausweist.

Augenfällig ist: Je jünger die Kinder sind, desto höher der Anteil mit Migrationshintergrund. So lebten 54 Prozent der Kinder unter sechs Jahren im Jahr 2015 in einem Haushalt mit Migrationshintergrund. Für das Jahr 2016 schlüsselte das Bundesamt für Statistik bei Personen unter 15 Jahren gar nicht mehr auf, ob ein Migrationshintergrund vorhanden ist. Es ist lediglich noch festzustellen, dass der Anteil an unter 15-Jährigen, die über keinen Schweizer Pass verfügen, fast 27 Prozent umfasst – ein wesentlich höherer Wert als bei den über 15-Jährigen.

Versucht das Bundesamt für Statistik zu vertuschen, dass der Migrationsanteil bei jüngeren Menschen überdurchschnittlich hoch ist? Die «Schweizerzeit» geht der Sache auf den Grund – die Anfrage beim Bundesamt für Statistik ist hängig.

Im Übrigen sind auch bei Jahrgängen mittleren Alters die Personen mit Migrationshintergrund in der Mehrheit: So bei den 33-, 36-, und 39-Jährigen.

Massenhafte Einwanderung

Da in den letzten 20 Jahren stets mehr Personen in die Schweiz eingewandert als ausgewandert sind, leben immer mehr Migranten in der Schweiz. Von 1996 bis 2016 betrug die Nettozuwanderung (Zuwanderung minus Auswanderung) 1,15 Millionen Personen – würde man die Ausgewanderten nicht abziehen, wären es über 2,5 Millionen. Die ständige ausländische Wohnbevölkerung (Personen ohne Schweizer Pass) hat in der gleichen Zeitperiode um über 33 Prozent zugenommen (von 1,36 auf 2,05 Millionen).

Nicht zu vergessen sind die Einbürgerungen, deren Zahl in den vergangenen 25 Jahren sprunghaft angestiegen ist. Nicht weniger als 775‘000 Ausländer sind in dieser Zeit eingebürgert worden. Das ist mehr als die Einwohnerzahl des drittbevölkerungsreichsten Schweizer Kantons, des Kantons Waadt.

Keine Trend-Umkehr in Sicht

Die Demographie – die Wissenschaft über die Bevölkerungsentwicklung – beruht auf unumstösslichen, auf Jahrzehnte hinaus mathematisch berechenbaren Entwicklungen. Wer sich mit der wirtschaftlichen, politischen und demographischen Entwicklung der Welt befasst, kommt unweigerlich zum Schluss: Der Einwanderungs-Druck auf die wohlhabenden Industriestaaten Europas wird anhalten. Eine Trend-Umkehr ist nicht in Sicht.

Bevölkerungswissenschaftler, zum Beispiel der «Schweizerzeit»-Lesern bekannte Publizist Dudo Erny, rechnen vor, dass afrikanische Frauen – je nach Land – zwischen 5,5 und 6,6 Kinder gebären. Eine Bevölkerung entwickelt sich stabil, wenn jede Frau statistisch gesehen 2,1 Kindern das Leben schenkt. Die daraus resultierende Bevölkerungsexplosion ist für die meisten afrikanischen Staaten nicht zu stemmen, was einer der Hauptgründe ist, dass laut einer repräsentativen Umfrage jeder dritte Afrikaner südlich der Sahara auswandern will.

Afrikanisierung…

Der renommierte Soziologe Gunnar Heinsohn prognostiziert: Im Jahr 2050 werden 950 Millionen Menschen aus Afrika und den arabischen Staaten auswandern wollen. Kein Wunder! Denn laut Dudo Erny gebären die Frauen in Niger im Durchschnitt 6,6 Kinder. Damit verdoppelt sich dort die Bevölkerung innert achtzehn Jahren. Berechnet für den ganzen Kontinent, verdoppelt sich die afrikanische Bevölkerung innert 33 Jahren. Europa dagegen entwickelt sich in Richtung Null. Durchschnittlich gebärt die europäische Frau 1,4 Kinder.

Abgesehen von der demographischen Entwicklung wird die Masseneinwanderung von allerlei Think-Tanks, NGO’s, Schleppern aber auch von EU-Politikern begrüsst und aktiv forciert. Das Ansinnen, die sinkende einheimische Bevölkerung durch Migranten zu ersetzen – ja auszutauschen –, ist bei Eliten weit verbreitet. Dass die Zuwanderung aus afrikanischen und arabischen Ländern für die Schweiz und Europa bisher ein massives Verlustgeschäft war und ein Grossteil der Migranten direkt in der Sozialhilfe landete, weil diese offensichtlich nicht zu den von der Wirtschaft angeblich so verzweifelt gesuchten «Fachkräften» gehören, scheint man zu ignorieren. Oder steckt Absicht dahinter?

…und Islamisierung Europas

Die neuste Studie des renommierten Pew Research Centers – veröffentlicht Ende November 2017 – offenbarte, dass die Islamisierung Europas gar noch schneller voranschreitet als die sich abzeichnende Afrikanisierung. Erstmals werden fundierte Projektionen veröffentlicht, welche die massiven Zuwanderungs-Ströme seit der Flüchtlingskrise 2014 / 2015 berücksichtigen, im Rahmen derer alleine Deutschland gegen zwei Millionen Menschen – die meisten davon Muslime – aufgenommen hat.

Heute leben 25,8 Millionen Muslime in den 28 EU-Staaten sowie in der Schweiz und in Norwegen (4,9 Prozent der Gesamtbevölkerung). Alleine seit 2010 hat die Zahl der Muslime in Europa um 6,3 Millionen zugenommen (plus 32 Prozent). Einwanderer, die aus wirtschaftlichen oder familiären Gründen ganz legal nach Europa gekommen sind (Stichwort: Familiennachzug), trugen am stärksten zu diesem Wachstum bei.

Drei Szenarien

Das Pew Research Center zieht drei verschiedene Szenarien in Betracht, wie sich die muslimische Bevölkerung in Europa bis ins Jahr 2050 prozentual zur Gesamtbevölkerung entwickeln könnte. Im ersten und wohl unrealistischsten Szenario gehen die Forscher davon aus, dass die Migration in den nächsten 33 Jahren komplett versiegen wird. Selbst dann aber stiege die Zahl der Muslime europaweit von 4,9 auf 7,4 Prozent der Bevölkerung an. Für die Schweiz wird beim Szenario «keine Migration» eine Zunahme von 6,1 auf 8,2 Prozent (660‘000 Muslime) prognostiziert – was einem Plus von 34 Prozent entspricht.

Die Gründe (ausgeführt von «NZZ Online»): Mit 2,6 Kindern pro Frau bringen Musliminnen in Europa im Durchschnitt etwa ein Kind mehr zur Welt als Nichtmusliminnen. Zudem sind die Muslime in Europa vergleichsweise jung und haben darum noch viele Lebensjahre vor sich. Die Gesamtbevölkerung Europas ist überaltert und im Begriff zu schrumpfen.

Schweiz: Doppelt so viele Muslime bis 2050?

Das zweite Szenario geht von einer anhaltenden legalen Migration, aber von einem Ende der hohen Flüchtlingsströme der letzten Jahre aus. Dieses berechnet einen Anstieg der muslimischen Bevölkerung in der Schweiz auf 10,3 Prozent bis 2050 (1,14 Millionen Muslime). Das dritte Szenario rechnet einen konstant hohen Flüchtlingsstrom auf dem Niveau von 2014 bis 2016 hinzu – was im Vergleich zu heute europaweit eine Verdreifachung des muslimischen Bevölkerungsanteils zur Folge hätte. Auf die Schweiz bezogen bedeutet das eine Zunahme auf 12,9 Prozent – ein Plus von 111 Prozent auf 1,52 Millionen Muslime.

Welches dieser Szenarien am ehesten zutrifft, ist ungewiss. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann allerdings ausgeschlossen werden, dass die Migration komplett nachlassen wird – und auch dann wird die muslimische Bevölkerung in der Schweiz und Europa massiv ansteigen. Es sei denn, die politischen Mehrheiten ändern sich… Im Übrigen wird für Deutschland – der Merkel’schen Willkommenskultur sei Dank – mitunter der grösste Zuwachs an Muslimen prognostiziert: Auf bis zu 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Islamisierung schon heute Realität

Unabhängig davon ist die Ausbreitung des Islam – und mit ihm verbunden des mit unserem Rechtsstaat in vielerlei Hinsicht nicht kompatiblen politischen Islam – in der Schweiz schon heute Realität. Das äussert sich dann in Schweizer Primarschulen mit überproportionalem Ausländer- und Muslim-Anteil darin, dass die Schulweihnachten in «Jahresendfeiern» umgewandelt werden und auf Weihnachtskrippen und Weihnachtsbäume verzichtet wird.

Die Ausbreitung des Islam zeigt sich aber auch in anderer Form. Wussten Sie zum Beispiel, geschätzte Leserinnen und Leser, dass der Name Mohammed in seinen verschiedenen Formen im Jahr 2016 schon auf Platz 51 der beliebtesten Knaben-Vornamen der Schweiz rangierte? In einigen englischen und französischen Städten belegt dieser Vorname, nebenbei bemerkt, bereits seit Jahren den ersten Platz.

Und was macht Bundesbern? Von Massnahmen, welche einheimische Familien entlasten würden – auch um die Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung zu steigern –, keine Spur. Von Massnahmen gegen die Ausbreitung des radikalen Islam in der Schweiz – der sich unter anderem in der erzwungenen Gesichtsverhüllung bei Frauen äussert – ebenfalls keine Spur. Vor wenigen Tagen präsentierte der Bundesrat seine Haltung zur Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» – er lehnt die Initiative mit fadenscheinigen Begründungen ab.

Schläft Bundesbern weiter?

Zwar kündigte Bundesrätin Sommaruga Anfang Dezember einen Aktionsplan mit 26 Massnahmen «gegen Extremismus und Radikalisierung» an. Die zentralsten Fragen – wie die Einwanderung von radikalen Islamisten zu stoppen und deren sofortige Ausweisung einzuleiten ist – werden in diesem vor schönen Phrasen und hehren Absichten strotzenden Papier nicht einmal gestreift.

Eines ist sicher: Leitet die Politik nicht sofort Massnahmen zur Begrenzung der Zuwanderung ein, verschärft sie die Einbürgerungs-Kriterien nicht und verschläft sie es weiterhin, klare Kante gegen den Islamismus zu zeigen, wird sich die Bevölkerung der Schweiz in zwanzig bis dreissig Jahren in Werten und Charakter grundlegend verändern. Ist das dann noch ein Land, das wir Eidgenossen unsere Heimat nennen können?

Anian Liebrand

 

Aktueller BRISANT-Videokommentar vom 22. Dezember 2017

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22.12.2017 | 6800 Aufrufe