Der wohl frechste Illegale, der Ägypter Mohamed A., lebt seit über sieben Jahren in Graubünden und hat sich mit einem prominenten Anwalt trickreich und frech der Ausschaffung widersetzt.

Er weigert sich bislang, seine Identität preiszugeben, um einer Ausschaffung zu entgehen. Seine Auseinandersetzung mit der Justiz bis vor Bundesgericht hat bereits Kosten von gegen einer Million Franken verursacht. Zudem wurde einer Berufung von Mohamed A. teilweise stattgegeben: Er darf sein Kind, das er wahrscheinlich in einer Scheinehe mit einer Bündnerin hat, regelmässig sehen, obwohl er nie Interesse an seinem Kind gezeigt hat, sondern sogar mit dessen Entführung nach Ägypten drohte. Zudem hält der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte die «Einheit der Familie» für wichtiger als strafrelevante Delikte. Derartige Urteile schädigen den Ruf unseres Rechtsstaates massiv.

Roger E. Schärer, Trin Mulin/Feldmeilen

13.04.2018 | 8069 Aufrufe