Frau Widmer-Schlumpf legt mit ihren Hinterwelt-Intrigenspielen in grenzenloser Dummheit den Schweizer Bankenplatz Stück für Stück in Schutt und Asche. Sie geht vor Forderungen US-amerikanischer Kopfgeldjäger in die Knie und verlangt moralisierend nur noch Weissgeld für Schweizer Banken.

Alle US-Bankkunden, die aus Schweizer Bankinstituten verjagt werden, wandern ab. Nicht etwa nach Singapur – nein, direkt in die USA. Dort legen sie ihr Geld in echten Schwarzgeld-Bankdepots an. So alimentieren beispielsweise kalifornische Banken seit langem ungehindert milliardenschwere Schwarzgelder aus Mexiko. Darunter befinden sich ebenso Drogengelder, wie Gelder aus Waffengeschäften. Man ist dort aber keineswegs bereit, Kundendaten offen zu legen – was man unter gleichzeitiger Doppelmoral von unserem Bundesrat fordert. Alles mit dem Hinweis, dass dies der US-Wirtschaft schadet und dass das US-Bankkundengeheimnis damit geritzt würde. Man höre und staune!

Weiter gibt es da noch Delaware, einen weiteren US-Trust-Misthaufen. Träumen Sie weiter von Ihrem Weissgeld, Frau Widmer-Schlumpf. Nur dank Ihnen und Ihren Apparatschiks wird die Schweiz nach allen Regeln der Kunst durch den Kakao gezogen und ihre Banken vom Weltmarkt verdrängt; das erklärte Ziel der US-Steuereintreiber! Ein ausgezeichneter Leistungsnachweis, Frau Widmer-Schlumpf! Aber von Ihnen ist man ja nichts anderes gewohnt: «Wir sind zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen».

Wolfgang Bauer,
Winterthur ZH

24.02.2012 | 1462 Aufrufe