Die Genfer Flüchtlingskonvention enthält fundamentale Mängel: Haben sich die Verhältnisse im Herkunftsland eines Asylanten normalisiert, muss dieser nicht zurück, sondern kann für den Rest seines Lebens – oft auf unsere Kosten und samt Anhang – bei uns bleiben. Straffällige Asylanten dürfen nicht ausgeschafft werden. Lügt ein Asylbewerber bei der Befragung oder verhält er sich renitent, hat dies nicht den Abbruch des Asylverfahrens und die Wegweisung zur Folge.

Im Zweifelsfall erhalten Asylbewerber mitunter sogar den Status als «vorläufig Aufgenommene», d.h. sie können bei uns bleiben. Geht ein Asylant in sein Herkunftsland, in dem er angeblich verfolgt wird, in die Ferien, ist dies für seine Anerkennung als «Flüchtling» unerheblich.

«Barmherzige» Mitarbeiter des Asylwesens machen unser Land zu einem Eldorado für Flüchtlinge. Betreuer, Asylanwälte, Integrationsbeauftragte, Übersetzer, usw. und nicht zu vergessen die quersubventionierten Asyl-Propagandisten haben nämlich handfeste finanzielle Interessen: Sie wollen von den Milliarden, die das Asylwesen jährlich kostet, einen möglichst hohen Anteil in Form von Löhnen kassieren. Die Aktivitäten dieser «Gutmenschen» führen anderseits dazu, dass immer mehr «Flüchtlinge» die Schweiz als Zielland auswählen.

Wie soll das weitergehen? Wir haben nach Schweden prozentual zur Einwohnerzahl die meisten Asylanten, Tendenz stark steigend. Als logische Konsequenz drängt sich deshalb eine Kündigung der unseligen Genfer Flüchtlingskonvention auf. Selbstverständlich würden dann in- und ausländische Profiteure des Asylwesens, die Uno, Hilfswerke und fragwürdige NGO’s mit vereinten Kräften über uns herziehen. Ein lösungsorientierter Bundesrat könnte sie jedoch auffordern, dafür zu sorgen, dass die anderen Länder prozentual den gleichen Anteil an «Flüchtlingen» aufnehmen wie wir, dann würde man wieder diskutieren. Damit hätte die Schweiz ein prägnantes Zeichen gesetzt.

Otto Weiersmüller,
Uetikon

08.10.2014 | 2869 Aufrufe