Der Nationalrat entschärfte das Sanktionsregime für Cannabiskonsumenten. Schon 12-jährige werden an Schulen zum Kiffen verführt, was scheinbar nicht bis ins Parlament vorgedrungen ist. Polizei und Strafverfolgern werden mit diesem Entscheid die Mittel im Kampf gegen Dealer entzogen. Wir sind empört! Es zeigt aber, dass durch die Hintertür die Legalisierung der Einstiegsdroge Nr. 1 weiter angestrebt wird.

Der Mehrheit des Nationalrates ist das Kindes-/Jugendwohl egal. Als Frau J. Fehr öffentlich bestätigte, dass im Parlament Kiffer sitzen, wundert dies nicht, dass diese für ihresgleichen lobbyieren und von Mitte-Links verwerflich unterstützt wurden. Gewissenlose «Volksvertreter» ohne Vorbildcharakter schaffen es ins Parlament und stellen ihre Befindlichkeit über das von Kindern, Jugendlichen und Familien.

Die «Gesundheitskommission», so sie diesen Namen überhaupt verdient, hat Cannabis wiederholt verharmlost, was ein Schlag ins Gesicht aller betroffenen Familien und Opfer ist. Vom Ständerat wird erwartet, dass er das Kindes-, Jugend- und Familienwohl über das der Kiffer stellt und den Nationalrats-Entscheid ablehnt.

Cannabisbesitz muss schon ab 1 Gramm geahndet werden; unter Strafregistereintrag. Will man Drogendealern Herr werden, muss Cannabis rigoros verboten und der Volkswillen von 2008 umgesetzt werden. Die Drogen-Aufsichtspflicht obliegt Bundesbern und nicht den Eltern. Bundesbern ist verpflichtet, jedwelchen Schaden von Kindern und Jugendlichen abzuwenden. Die Forderung nach Schmerzensgeld kann nämlich zu einem Thema werden.

Ruth Jeker,
Therwil (BL)

14.03.2012 | 1376 Aufrufe