Die «Wegsparung» des Buspasses bei den Stadtzuger Schulkindern ist meines Erachtens sehr fragwürdig und eine Frechheit sondergleichen. Sparpotenzial bei der Stadtverwaltung Zug gäbe es an genügend anderen Orten in höheren Beträgen und effektiveren Bereichen.

Die SVP hat unter anderem mit Gemeinderat Philip C. Brunner beispielsweise auf die diversen Möglichkeiten mehrfach aufmerksam gemacht, die grosses Sparpotenzial in sich bergen. Dass nun die armen Schulkinder über die Klippe springen sollen und aus Spargründen keinen Buspass mehr erhalten sollen, ist ein Hohn, wenn man sieht wo an anderen Orten das Geld sprichwörtlich zum Fenster rausgeworfen wird. Meiner Meinung nach soll die Stadt Zug zuerst an ihren Verwaltungsausgaben für Personal etc. sparen. Wenn diese Sparmöglichkeiten ausgeschöpft sind, wird ein Leistungsabbau gegenüber der steuerzahlenden Bevölkerung erst diskutierbar. Vorher kommen für mich Einschränkungen gegenüber den Einwohnern und Bürgern nicht in Frage. Stellen Sie sich auch gegen diese Unverschämtheit und unterschreiben Sie ebenfalls das Referendum gegen die Abschaffung des Buspasses gegenüber den Stadtzuger Schulkindern!

Gregor R. Bruhin, Präsident Junge SVP
Kanton Zug

10.07.2013 | 2490 Aufrufe