Der Bundesrat bezieht öffentlich Stellung gegen jegliche Bestrebungen, die Einwanderung wieder selbst zu regulieren und versucht gleichzeitig mittels eines 100-seitigen, zahnlosen Papiertigers zur Zuwanderung die besorgte Bevölkerung zu besänftigen. Die Steuerung der Einwanderung aus der EU habe die Schweiz der Wirtschaft überlassen.

Verdichtetes Bauen und gemeinnütziges Wohnen soll die Wohnungsnot lindern. Punktuelle Verstärkung flankierender Massnahmen gegen Sozial- und Lohndumping. Mehr Ausbildung einheimischer Fachkräfte etc. etc. blablabla … dafür will sich der Bundesrat einsetzen. Wohlverstanden alles lediglich Absichtserklärungen. Sitz, Platz, gib laut, pfui … brave sieben Hündchen, da gibt es doch von den Herrchen: EU, Wirtschaftsverbänden und selbstgefällige, eitle, wohlstandsgesättigte Schweizer Parteipolitik wieder mal ein Leckerli.

Aushalten, ausbaden und bezahlen tun die zunehmenden, gravierenden Missstände wie immer Bürger, Steuerzahler, Gemeinden und Kantone. Auf der Strecke bleiben Sicherheit und Lebensqualität. Was soll`s, die Schweiz ist eh drauf und dran sich selber abzuschaffen.

Da hör ich doch lieber 24 Stunden «Radio Eviva», flüchte mich in die heile Welt der Schweizer Illustrierten, krieche der dumpfen, irrelevanten SRG-Volksverblödung auf den Leim und lasse am 1. August fröhlich, farbige zischende Feuerwerke in die nichts als nur noch warme Schweizer Luft und staune, was davon noch übrig bleiben wird. Schall und Rauch.

Orfeo Giuliani,
Jonen AG

09.07.2012 | 1414 Aufrufe