Der Bildungsartikel in der Bundesverfassung wird von Herrn Berset völlig missverstanden.

So glaubt er, er könne als Bundesdiktator auftreten und die Kantone zwingen, Frühfranzösisch auf der Primarschulstufe einzuführen. Er blendet völlig aus, dass die Volksschule eigentlich Sache der Kantone ist und die Thurgauer Kinder in der Oberstufe vermehrt in Französisch unterrichtet werden. Von Verarmung der Kultur also keine Spur! Wenn es im Sprachunterricht wirklich um die Kultur gehen sollte, dann müssten die Ostschweizer Italienisch lernen, denn die Bindung an das Tessin ist stärker als an die Welschschweiz.

Wo bleibt da die Logik des Welschen Bundesrats?

Prof. Hugo E. Götz, Frauenfeld

16.08.2016 | 1548 Aufrufe