Keine Integrationsanreize möglich

Schon vor einiger Zeit haben die Richter in Lausanne ein Kopftuchverbot der Schule Bürglen (TG) als unverhältnismässig bezeichnet und aufgehoben. Ende 2017 folgte nun der zweite Streich.

von Kantonsrat Hermann Lei, lic. iur., Rechtsanwalt, Frauenfeld

Am 18. November 2015 verabschiedete der Grosse Rat des Kantons Thurgau eine Änderung des Volksschulgesetzes mit den folgenden Neuerungen, die praktisch unbestritten waren: Für obligatorische Exkursionen und Lager werden Beiträge erhoben. Zudem können Schüler zum Besuch von Sprachkursen verpflichtet werden, und für Dolmetscherdienste kann eine Kostenbeteiligung auferlegt werden.

Sogar SP und Grüne dafür

Eine Kommission aus Lehrern, Schulpräsidenten und Lehrmeistern hatte diese Kostenbeteiligung empfohlen. Damit sollten Eltern motiviert werden, ihre sprachunkundigen Vorschulkinder in Spielgruppen zu schicken. Denn etliche Kinder (auch von Eltern mit Schweizer Pass) sprechen beim Kindergarteneintritt kein Deutsch, obwohl sie hier aufgewachsen sind.

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14.03.2018 | 1739 Aufrufe