Der Präsident der SNB, Thomas Jordan, hatte eine schwierige Wahl. Kauft er weiterhin immer schwächer werdende Euros, stützt er zwar zu einem horrenden Preis unsere Exporte in die EU. Gibt er dagegen den Wechselkurs frei, ist dies zwar bitter, aber besser als den Euro ad infinitum zu unterstützen.

Dem Tourismus und den Wirtschaftszweigen, die vom Export abhängen, sollte jedoch temporär geholfen werden. Zum Beispiel mit Steuernachlässen. Diese Mittel zu kompensieren wäre relativ einfach: Substanzielle Kürzungen im Asylwesen, der Entwicklungshilfe und in anderen, aufgeblähten «Geschäftsbereichen» der öffentlichen Hand. Dann könnten wir dem weiteren Kurszerfall des Euros gelassen entgegensehen.

Otto Weiersmüller,
Uetikon

29.01.2015 | 1345 Aufrufe