Höchste Stellen in Bern wurden in letzter Zeit nicht müde, gegenüber der EU-Führung ihre Hilflosigkeit und ihren Kleinmut zum Ausdruck zu bringen.

Verschiedene Kontakte am Weltwirtschaftsforum in Davos haben nun gezeigt, wie abwegig mangelndes Selbstbewusstsein ist: Mehrere Minister – namentlich deutsche – zeigten volles Verständnis für die Schweizerische Souveränität gegenüber den EU-Bürokraten. So betonten die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Vizekanzler Philipp Rösler unmissverständlich, dass die Schweiz am bisher praktizierten bilateralen Weg festhalten solle. Bravo!

Da können wir nur hoffen, dass die von Minderwertigkeitskomplexen geprägten Kniefälle unserer Politiker vor den undemokratischen EU-Herrschaften endlich der Vergangenheit angehören. Sie müssen mehr Rückgrat und Nationalstolz beweisen.

Traugott Voegeli-Tschirky,
Leibstadt (AG)

14.02.2013 | 990 Aufrufe