Die Beschneidung eines Knaben soll aus Sicht eines Gerichtsentscheides eines Landes der BRD einer Verstümmelung gleichkommen. Das sagen gescheite Richter in unserem christlichen Abendland!

Christen sollte doch bekannt sein, dass in 1. Mose 17 Gott Israel als sein Volk erwählt und mit Abraham einen Bund geschlossen hat. Zum Zeichen, wer zu diesem Volk gehört, hat Gott befohlen, alle jüdischen Knaben am 8. Tag an der Vorhaut zu beschneiden. Das gilt für die Juden bis zum heutigen Tag, auch für die Moslems, die über Ismael ebenfalls Abraham zum Stammvater haben.

Nun hat man viel später erkannt, dass der 8. Tag, so wie es Gott angeordnet hatte, der günstigste Termin ist im Blick auf die Zusammensetzung des Blutes und darum auf die Heilung der Wunde. Zudem ist statistisch erwiesen, dass die jüdischen Frauen am wenigsten Gebärmutterkrebs aufweisen, weil sich offensichtlich nach der Beschneidung weniger Bakterien unter der Vorhaut bilden können. So konnte man lesen, dass sich aus diesem Grund auch nichtjüdische Männer beschneiden lassen.

Wenn Gott, der den Menschen geschaffen hat, etwas verordnet, so ist dies bestimmt keine schadhafte Verstümmelung des Körpers. Wenn die Beschneidung ein wesentlicher Teil des jüdischen Glaubens ist, aus welchem der christliche Glaube herausging, (Jesus war auch Jude und wurde auch am 8. Tag beschnitten), wie darf dies nur eine gerichtliche Instanz im Blick auf die Glaubensfreiheit verweigern? Die Bibel zeigt zudem, dass Gott die segnet, welche sein Volk segnen und denen entgegensteht, die sich gegen sein Volk stellen.

Erstaunlich ist, dass das Kinderspital Zürich nach diesem ausländischen Entscheid bereits einen provisorischen Stopp veranlasst hat.

Robert Rahm-Ellenberger,
Hallau SH

10.08.2012 | 1099 Aufrufe