Als Auslandschweizer hat man oft einen klareren Blick für Geschehnisse in der Heimat als Inlandschweizer. Seit 1997, arbeitsbedingt, bin ich in Spanien wohnhaft und in der festen Absicht dereinst wieder in die Schweiz zurückzukehren. Als Gast (...) im eigenen Land?

Die unkontrollierte Zuwanderung – im letzten Jahr – rund 85'000 Personen netto. Wohlgemerkt 44 Prozent Familiennachzug aus der EU. Offensichtlich kommen die falschen Personen und lösen enorme infrastrukturelle Bedürfnisse aus. Notabene pro Jahr: 34'000 Wohnungen / 3 grosse Spitäler / 163 Ärzte / 600 Pflegepersonal / 35 Schulhäuser / 300 Schulklassen / 550 Lehrer. Viele Einwanderer beziehen im Nuh Arbeitslosengeld und Sozialleistungen. Auch die sinnlose Raffgier der Architekten, den letzten Rest Kulturland zu überbauen, ist unerträglich. Schlafen unsere Bauern?

Mit Abschottung hat das nichts zu tun wenn die Schweiz die Zuwanderung wieder eigenständig in die Hand nimmt. Ein Bevölkerungswachstum, das viermal höher ist als im EU-Durchschnitt kann unser kleines Land gar nicht verkraften! Wir können nicht jegliche Unstimmigkeit in fremden Staaten durch unsere endlose Gastfreundschaft vom Balkan, über Afrika bis «Absurdistan» lösen. So kann und darf es in unserem Land nicht weiter gehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich Volk und Stände bei der Abstimmung am 9. Februar 2014 nicht ein weiteres Mal für dumm verkaufen lassen und Ja stimmen.

Viktor Nell,
Präsident SVP Landes-Sektion Spanien

 

30.01.2014 | 666 Aufrufe