Während sich die Situation mit der Frankenstärke in der Schweizer Wirtschaft zunehmend verschärft, erkennen der Staat und seine ganze Verwaltung den Ernst der Lage nach wie vor nicht.

Während die Stellenentwicklung in der Privatwirtschaft in den letzten Jahren relativ stabil blieb und nicht aussergewöhnlich stark von der Konjunkturentwicklung abwich, legte die öffentliche Verwaltung überdurchschnittlich und konsequent an Personal zu. Doch wo ist die Staatstätigkeit in den letzten Jahren denn so stark gewachsen?

Der Staatsapparat stellt heutzutage einfachheitshalber Fachkräfte für die Gärten von öffentlichen Gebäuden oder für die Wartung von IT-Programmen an. Oder es wird dafür gesorgt, dass die Jugendarbeit professionalisiert wird, welche vorhin jeweils von örtlichen Jugendvereinen ehrenamtlich durchgeführt wurde. So wird eine Arbeitsstelle nach der anderen aus der Privatwirtschaft in das staatliche Räderwerk einverleibt. Der Kommunismus lässt grüssen.

Diese Entwicklung der fortschreitenden Verstaatlichung ist eindeutig nicht gesund und birgt grosse Gefahren. Solange jeder Steuerzahler wohlüberlegt seine Investitionen tätigt, darf er vom Staat auch dasselbe Benehmen erwarten. Ich fordere deshalb eine konsequente Entstaatlichung, damit wir in Zukunft wieder mehr Geld zum Leben haben.

Aline Indergand,
Altnau

25.03.2015 | 1164 Aufrufe