Es gibt weder einen «normalen» noch einen «radikalen», sondern nur einen Islam. Der Koran ist unveränderliches Gotteswort. Infolge seiner ihm «innewohnenden Militanz» und «Ethik der Unterwerfung» (Peter Sloterdijk u. v. a.) gibt es daher auch keinen «Islam light».

Wieso man sich über die Grausamkeiten der Al-Kaida, des IS, der Boko Haram usw. wundert, ist erstaunlich: Sie agieren nicht anders als Mohammed. Nicht der, der Islam-Kritiker, ist Faschist, sondern der Islam selbst enthält demokratie- und menschenrechtsfeindliche, faschistische Tendenzen.

Es geht demokratiepolitisch nicht an, den Islam zu immunisieren und Islamkritik mit der Nazi- und Faschismuskeule zu verfolgen. Dies ist ein Symptom jener Orientierungslosigkeit und tiefen Dekadenz, in der sich Europa befindet. Wenn sich Europa nicht auf seine Wurzeln und Identität besinnt, wird sich die Islamisierung noch beschleunigen, und dann wird bald Schluss sein mit der vielgerühmten Toleranz.

Alois Wiget,
Hünenberg-See

01.04.2015 | 1934 Aufrufe