"Ich sterbe lieber, als hier zu schlafen." Was sich einige Asylbewerber im Kanton Neuenburg geleistet haben, ist eine Beleidigung gegenüber uns Schweizern.

Bevor die Migrationsämter von Bund und Kantonen die Personalien der Asylanten aufnehmen, müssten diese Ämter (vielleicht tun sie es schon) den Asylbewerbern einige Minuten Nachhilfeunterricht geben:

  1. Währenddem sich die Asylanten z.B. im Kasinopark in Aarau (und in andern Parkanlagen in der Schweiz) von ihren „Strapazen“ erholen, arbeiten die Schweizer von morgens bis abends, damit nachher mit einem Teil ihrer Steuern der Aufenthalt der Asylanten in diesem Land finanziert wird.
  2. Bei einem Notfall sind die Schweizer sehr dankbar, wenn sie für einige Zeit in Zivilschutzanlagen wohnen können.
  3. Annahme: Wenn ich eines Tages nach Nordafrika flüchten müsste, wäre ich mehr als dankbar, erhielte ich eine Unterkunft, die diesen Namen verdient; eine Unterkunft im Stile einer schweizerischen Zivilschutzanlage wäre bereits Luxus.
  4. Falls es einem Asylanten hier in der Schweiz nicht gefällt (Wetter, Essen, Unterkunft usw.), kann er jederzeit die Schweiz auf Nimmerwiedersehen verlassen!
  5. Die Asylanten sollen sich einen Moment in die Lage der Schweizer versetzen. Wie würden sie reagieren, wenn schweizerische Flüchtlinge in ihren Ländern sich so verhielten wie einige Asylanten in der Schweiz?

Leserbrief von Lucio Paniz,
Aarau (AG)

 

06.05.2011 | 1636 Aufrufe