Wir schaffen die Feuerwehr nicht ab, weils zehn Jahre nicht brennt! Wir zahlen Versicherungsprämien ein und hoffen, dass wir beim Schadensfall gut abgedeckt sind. Genauso ist es mit der Armee. Viele Länder verfügen über eine Armee – eine eigene oder eine fremde. Was dabei in solchen Verbünden Söldner und Hobby-Rambos anrichten, sieht oder liest man oft.

Wir haben eine Armee «nur» zum Selbstschutz! Wer mit gesundem Menschenverstand in die Welt blickt, sieht wie es rund um uns unstabil und unsicher ist. Zum Beispiel um den Mittelmeerraum, im Mittlere Osten oder sogar in der EU (Europ ischer Untergang)! Wer hilft in der Schweiz bei Unwettern – die Armee und somit auch die Luftwaffe und der Zivilschutz! Denken Sie bitte daran, was geschehen kann, wenn ein längerer Stromausfall entsteht, oder Nachschub von Lebensmitteln aus dem Ausland ausfällt, die Gestelle in den Supermärkten leer sind oder des kein Benzin mehr gäbe? Was würde da abgehen? Anarchiewürde aufkommen, jeder stünde sich selbst am nächsten. Und genau hier könnte unsere Armee helfen, weil Polizei und Zivilschutz überfordert wären. Die Armee würde für die innere Sicherheit garantieren. Alles dies sind Gründe, welche für die Schweizer Armee und damit die Wehrpflicht sprechen.

Darum ist am 22. September an der Urne ein klaren Nein zur unnützen Initiative der GSoa (Gruppe für eine Schweiz ohne Armee) folgerichtig.

Peter Zumstein, 
Lungern OW

12.09.2013 | 1242 Aufrufe