Die Vorfälle, wo unschuldige Bürgerinnen und Bürger grundlos attackiert und zusammengeschlagen werden, haben sich in letzter Zeit gehäuft. Für solche Verbrecher gibt es nur eines: Arbeitslager! Brot und Wasser vor Antritt der ordentlichen Strafe in einem unserer Luxusgefängnisse.

Der sinnlose Mord an Lucie liegt noch nicht lange zurück, ebenso die Tötung eines Schweizer Jugendlichen im Tessin durch Ausländer. Immer mehr liest man in Zeitungen von Opfern, die grundlos, sozusagen aus Lust und Langeweile, spitalreif geschlagen werden. Meistens sind die Täter sehr jung, und häufig stammen sie aus bestimmten, hier mit Rücksicht auf die Antirassismus-Strafnorm nicht genannten ausländischen Regionen und Kulturkreisen.

Die Hemmschwelle zur Gewaltbereitschaft ist deutlich gesunken. Dies hat sicher mit einer gewissen Verrohung der Sitten, der Vernachlässigung der Erziehungspflichten durch überforderte Eltern, aber auch mit den verhältnismässig milden Strafen und unseren Luxusgefängnissen zu tun. Da lohnt es sich vor allem für Ausländer aus ärmlichen Verhältnissen allemal, brutal zuzuschlagen, damit sie von der grosszügigen Infrastruktur unserer Haftanstalten profitieren können.

Um solche Täter in Zukunft von ihrem Tun abzuhalten, gibt es nur eines: Weniger attraktive Gefängnisse und vor allem härtere Strafen, die spürbar sind. Ziel muss die Abschreckung für die Täter und Sühne für die Opfer sein. Besonders bei Jugendlichen soll neben einer so genannten Massnahme, die einen erzieherischen Charakter aufweist, eine Strafe ausgesprochen werden, die diesen Namen auch verdient. Je nach Schwere des Deliktes ist daher vorgängig der heutigen Massnahme eine kürzere oder längere «richtige» Strafe auszusprechen. Und zwar sollten Täter, die Menschen vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzen oder sogar töten, zunächst sozusagen bei Brot und Wasser von frühmorgens bis spät abends hart arbeiten müssen. An entsprechender Arbeit fehlt es ja beileibe nicht, z.B. in den Bergwäldern oder in Spitälern. Und noch wichtiger: Mit einer solchen Lektion würde der Tarif durchgegeben, die Täter bekämen die Konsequenzen ihrer Tat direkt zu spüren.

Die Wirtschafts- und KMU-Relevanz dieses Vorschlages? Solche Strafen würden sicher abschreckend wirken, so dass die Gewaltbereitschaft zurückginge. Die Gewährleistung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gehört zu einer der wichtigsten Aufgaben des Staates – nur in einem sicheren Umfeld gedeiht auch die Wirtschaft und blühen die Geschäfte – vor allem in den Städten, wo man sich heute spätabends oder in der Nacht fast nicht mehr alleine hintraut, auch nicht als Vertreter des so genannt starken Geschlechts.

Rudolf Horber,
Schweizerischer Gewerbeverband, Bern

  

18.08.2011 | 1387 Aufrufe