Zur Wahrung von Macht und persönlichen Vorteilen ist die EU-Elite bereit, die intellektuelle Fehlkonstruktion «EU» mit allen Mitteln zu verteidigen. Sie verschiebt gigantische Geldsummen von Norden nach Süden und überlässt den nachkommenden Generationen ein Himalaya an Schulden. Sie nimmt in Kauf, Land und Leute finanziell zu ruinieren und schrittweise – via chinesische Geldgeber – zu Kolonien verkommen zu lassen. Nun geht die Classe Politique gar soweit, ein EU-Volk daran zu hindern, sich demokratisch zu äussern.

Die negativen Spannungen steigen, immer öfters gehen die Menschen auf die Strasse und die EU-Politiker beginnen sich vor dem eigenen Volk zu fürchten. Anders lässt sich ihr Verhalten rund um das Verhindern des beabsichtigten Referendums nicht erklären. Zu gross die Gefahr, dass die Volksmeinung der Griechen zu EU und Euro sichtbar werden könnte; zu gross die Gefahr, dass diese allenfalls auch als Stimmungsbarometer für andere Völker Wirkung haben könnte.

Die wahre Gesinnung der EU-Elite wird immer sichtbarer, sie predigt seit Jahren das Wort «Demokratie», will aber «Diktatur».

Und hierzulande? Dass die SVP die einzige Partei ist, die sich von Beginn an gegen ein Mitmachen in diesem zentralistischen Machtgebilde eingesetzt hat, ist bekannt. Dass aber selbst heute noch Regierungsparteien (SP) den EU-Beitritt der Schweiz fordern und eine Mehrheit in Bundesrat und Parlament das EU-Beitrittsgesuch der Schweiz nicht zurückziehen will, kann ich schlicht nicht begreifen.

Mario Cortesi,
Chur GR

 

22.11.2011 | 1420 Aufrufe