Nach dem geplantem Aus der Schweizer Kernkraftwerke will Bundesrätin Doris Leuthard doch tatsächlich auf Gasstrom setzen. Bis 2050 will sie zwischen fünf und sieben Gaskraftwerke in der Schweiz bauen lassen. Die Idee von Gaskraftwerken klingt für mich wie eine Verzweiflungstat. Ich denke im 21. Jahrhundert sollte man nicht mehr fossile Brennstoffe für die Stromproduktion verwenden.

Alternative Energieformen wie Photovoltaik oder Winderzeugung etc. bringen offenbar nicht genügend Leistung, um eine wirkliche Alternative zu sein, oder Frau Leuthard und ihre Mitstreiterinnen haben plötzlich kein Vertrauen mehr in diese von ihnen zuvor hochgelobten neuen Energieformen, sonst würde man nicht auf die absurde Idee der Gaskraftwerke kommen.

Gaskraftwerke bedeuten zudem schlicht und einfach immense Abhängigkeit mit Erpressbarkeit durch das Ausland (Iran, Russland). Deshalb für mich die schlechteste aller möglichen Lösungen! Es fällt mir sehr schwer, angesichts dieser staatspolitischen, wirtschaftlichen und umweltpolitischen Riesentorheit den Sarkasmus und die Ironie zurückzuhalten. Aber die Sache ist durchaus ernst und kann nicht losgelöst vom Rest der Welt (quasi im «Inselverfahren») durchgezogen werden, ohne in der Lächerlichkeit zu landen.

Die geplanten Gaswerke sind ein arger Rückschritt und der Glaube an die Umwelttretende Produktion von zig Millionen Tonnen giftigem Co2 als alternativer Energieerzeuger und -optimierer ist an blinder Naivität kaum zu überbieten!

Walter Gurtner, SVP-Kantonsrat,
Däniken SO

16.04.2012 | 933 Aufrufe