Die bilateralen Verträge stünden in Gefahr, die ausländischen Touristen würden nicht mehr kommen, die Schweiz schotte sich ab (Baumeisterverband und weitere Verbände sprechen von Abschottungs-Initiative). Die Schweiz werde unattraktiv, stürze sich ins Abseits – so tönt es bei fast allen Verbänden, bei Theoretikern, bei Schönrednern und Falschfärbern. Es handelt sich um die genau gleichen Schalmeienklänge wie 1992 bei der EWR-Abstimmung. All jene, die dieses Halleluja singen, sind entweder kurzsichtige Profiteure ihrer Branche oder Leute, die keine Selbstverantwortung tragen wollen.

Wenn nämlich nichts geändert wird, werden wir überrannt und die verantwortungslosen Initiativ-Gegner werden dann sagen, das steht in den bilateralen Verträgen: Da kann man nichts machen. Diese Leute sind bereit uns und unseren Nachkommen ein landes- und gesellschafts-vernichtendes Chaos anzustellen!

Wir Befürworter der Initiative «Gegen Masseneinwanderung» wollen aber Verantwortung tragen: Wir wollen nicht, dass Billigzuwanderer unsere Sozialwerke plündern. Wir wollen nicht je länger je mehr verstopfte Strassen, überfüllte Züge und mehr Kriminalität. Wir wollen auch nicht immer mehr Kulturland verschachern, im Gegensatz zum schweizerischen Bauernverband der die Initiative nicht unterstützt! Sein Scheinargument lässt aufhorchen: Nämlich dass bei Annahme der Initiative keine Saisoniers mehr kommen könnten. Bis im Jahre 2007 (also vor der Übernahme des Personenfreizügigkeits-Vertrags) waren immer genügend Saisoniers vorhanden.

Gott sei Dank gewichten viele bäuerliche Unterverbände den Kulturlandverschleiss bei weitem mehr als Scheinargumente und haben sich entschlossen die Initiative zu unterstützen. Die Initiative sorgt für eine kontrollierte selbstbestimmte Zuwanderung, die wir unsern Nachkommen gegenüber verantworten können und die uns nicht zum Armenland macht. Darum braucht es ein Ja zur Volksinitiative gegen Masseneinwanderung.

Lorenz Dreyer,
Weissenburg

 

14.01.2014 | 2072 Aufrufe