Wenn ein Tunesier oder ein anderer Nordafrikaner gegen jegliche Kolonisierung seines Landes auftritt und von den Europäern Reue für mögliches Unrecht in früheren Jahrhunderten verlangt, wird er als Nationalheld gefeiert. Wenn sich aber ein Schweizer gegen die heute stattfindende Masseneinwanderung aus Nordafrika auflehnt und dagegen opponiert, dass seine Heimat zu einer islamischen Republik mutiert, wird er als Rassist gebrandmarkt.

Die Schweizer Anti-Rassismus-Kommission unter ihrem links angesiedelten Präsidenten Georg Kreis hat sich in den letzten 16 Jahren zu einer einäugigen Behörde gemausert. Während Schweizer für jede angeblich rassistische Äusserung gemassregelt oder strafrechtlich verfolgt werden, bleibt diese Behörde stumm. Dies geschieht selbst dann, wenn es um schwere Übergriffe durch legale oder illegale Einwanderer aus Nordafrika (Algerien, Marokko, Tunesien etc.) geht – so bei Zwangsheirat, Genitalverstümmelung bei Frauen, Polygamie und steigender Gewalt im Alltag.

Offensichtlich wird mit zweierlei Ellen gemessen. Kreis wähnt sich offenbar in guter Gesellschaft, denn die Amtsinhaber dieses Bereiches sind in Deutschland und Frankreich ebenfalls auf zumindest einem Auge blind.

Zur Erinnerung: Zur Zeit der grössten Ausdehnung des französischen Kolonialbereiches lebten insgesamt 1,3 Millionen Franzosen in Algerien, Marokko und Tunesien – vornehmlich als «Colons», also meist als Bauern. Heute gehen Schätzungen davon aus, dass mehr als 8 Millionen Nordafrikaner in Frankreich leben. Die meisten Neuzuzüger aus diesen Kreisen leben meiner Ansicht nach von der öffentlichen Wohlfahrt.

Heinz Klaus,
Morissen

03.07.2013 | 2644 Aufrufe