Die Krankenkassenprämien steigen jährlich bedrohlich an, so dass viele finanziell schwache Bürger sich die Prämien bald nicht mehr leisten können. Für notwendige Leistungen ist sicher jeder gerne bereit zu bezahlen, nicht aber für solche, die menschliches Leben liquidieren. Und damit meine ich die Abtreibungsfinanzierung. Wer das will, soll es selber bezahlen.

Laut einer US-Studie nehmen Abtreibungen bis zu einem Viertel ab, wenn sie privat finanziert werden müssen. Dadurch würden die Abtreibungszahlen sinken und die Krankenkassen entlastet. Erschreckend hoch sind die Folgekosten und belasten damit vor allem die Krankenkassen. Die grösste, je verfasste Studie belegt es deutlich: So ist das Risiko einer Depression 37 Prozent höher, das Risiko alkoholsüchtig zu werden 110 Prozent höher und das Risiko sich mit Drogen zu betäuben 220 Prozent höher, um nur einige Zahlen aus dem «British Journal of Psychiatry» vom September 2011 zu entnehmen. An dieser publizierten Studie beteiligten sich 877‘181 Frauen, davon hatten 163‘831 eine Abtreibung hinter sich.

Würde jeder Prämienzahler dazu noch wissen, mit welch grausamen Methoden Abtreibungen durchgeführt werden, würden sich die Meisten weigern, sich daran noch finanziell beteiligen zu müssen. Einerseits steht in der Bundesverfassung, dass sie das menschliche Leben zu schützen hat. Andererseits sollen wir finanziell gezwungen werden, menschliches und wehrloses Leben zu vernichten. Nein und nochmals Nein! Für in Not geratene Mütter gibt es zum Glück Organisationen wie z.B. «Hilfe für Mutter und Kind», die gerne helfen und die unterstützungswürdig sind. Darum sage ich Ja zur Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache».

Walter Fischlin,
Steinerberg

 

30.01.2014 | 883 Aufrufe