Mit der Verleihung des Friedensnobelpreis an die EU beweist das Komitee sein absurdes Verständnis für Freiheit und Demokratie. Die EU ist eine antidemokratische, zentralistische Institution. Ihr Imperialismus entwickelte sich mit Hilfe der Weltbank und des IWF glänzend. Der freie Markt wurde durch ein System ersetzt, das Werte und Handelsbeziehungen zerstört.

Beim Gipfel der Entmündigung, dem G20-Gipfel, spielt die EU eine massgebende Rolle. Sie ist nun so gut bankrott. Da Schulden heute als Vermögenswerte gelten, druckt sie einfach Geld. Für den Raub am eigenen Volk wurde zudem der ESM genehmigt. Es wurden und werden Billionen nationalen Eigentums gestohlen, Kriege finanziert, globale Firmen subventioniert. Unglaubliche Summen flossen in Grosskonzerne und Banken auf Kosten des Steuerzahlers. (Sogar unsere Nationalbank wurde mit Hunderten Milliarden Euro-Käufen Teil dieses imperialen Systems gegen das eigene Volk.) Man spielt ein auf Schulden aufgebautes Spiel des imaginären Wohlstands. 55 Prozent Jugendarbeitslosigkeit als «Hedgefonds» der Sozial- und Humanindustrie wird toleriert. Volksabstimmungen wurden abgewürgt, Maastrichter- und Lissabonverträge wurden gebrochen. Andererseits erlauben letztere der Exekutive explizit «illegale» Aufstände nieder zu schiessen. Die Todesstrafe ist, (wir werden ja bestens informiert), seit 2009 legalisiert. Verständlich, dass in einer Zeit der (von EU und USA geführten) «Präventivkriege»die EU nur ein Friedensprojekt und kein geostrategisches sein kann.

Bruno Ackermann,
Adligenswil

14.01.2013 | 1243 Aufrufe