Muslimische Integrationsverweigerung …

Der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad zählt wohl zu den profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Die dezidierte Kritik am politischen Islam machte den 46-Jährigen zur Zielscheibe hasserfüllter Islamisten, die ihn immer wieder übel bedrohen. Der Preis, den Abdel-Samad für das offene Ansprechen unbequemer Wahrheiten bezahlt, ist hoch. Er muss rund um die Uhr unter Polizeischutz leben.

Interview von Anian Liebrand mit Hamed Abdel-Samad, Islamwissenschaftler, Politologe und Buchautor

In seinem neuen Buch «Integration – ein Protokoll des Scheiterns», das am 12. April 2018 Premiere feierte, prangert der unabhängige Denker die integrationsverhindernden Elemente der muslimischen Kultur an und rechnet mit der deutschen Integrationspolitik ab. Abdel-Samad formuliert darin aber auch konkrete Lösungsansätze. Die «Schweizerzeit» konnte mit Hamed Abdel-Samad kürzlich ein Interview führen.

«Schweizerzeit»: Seit Jahren warnen Sie vor dem radikalen Islam in Europa. In Ihrem neuen Buch sparen Sie nicht mit Kritik und zeichnen ein relativ düsteres Bild. Weshalb ist das so und was war Ihre Motivation, dieses Buch zu schreiben?

Hamed Abdel-Samad: Seit dem Buch von Thilo Sarrazin [«Deutschland schafft sich ab», erschienen 2010 – 
Anm. d. Red.] – von den Medien zerrissen – haben wir im deutschsprachigen Raum eine emotionale Debatte über den Islam und Migration geführt, die in nichts gemündet ist. Ich wollte diese Debatte aufgreifen – mit einem konkreten Lösungskonzept, in dem ich mich mit dem Thema Integration wissenschaftlich auseinandersetze.

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26.04.2018 | 10848 Aufrufe