Überwiesen von Migranten aus dem Schlaraffenland

Die Weltbank rechnet vor: Nicht weniger als 25 Milliarden Franken überweisen Migranten – darunter viele «Flüchtlinge» – jährlich in ihre Herkunftsländer. Wer bekommt dieses Geld? Allenfalls gar Schlepper – auf dass die Masseneinwanderung in die Schweiz erneut Auftrieb erfahre?

Freitags-Kommentar vom 15. Dezember 2017,
von Ulrich Schlüer, Verlagsleiter «Schweizerzeit»

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Die Zahl wurde nicht von der «Schweizerzeit» erfunden. Sie wurde von der Weltbank erfasst und berechnet. Sie nennt die Summe, die Einwanderer aus der Schweiz jährlich «nach Hause» überweisen.

«Nach Hause»: Damit ist zwar nicht in jedem Fall, aber doch sehr oft jenes Land gemeint, aus dem der Geld überweisende Migrant, weil dort angeblich eine «Schreckensherrschaft» am Ruder sei, «unter Lebensgefahr» habe fliehen müssen – nur gerade sein nacktes Leben rettend.

Als «Hölle auf Erden», Fluchtgründe zu Hauf liefernd, werden uns solche Länder von Bundesstellen, ja selbst von einer Bundesrätin beschrieben (wir werden von Lesern kritisiert, wenn wir den Namen der für das ganze Einwanderungsdesaster verantwortlichen Magistratin allzu oft nennen).

Nach ungefährdeten Ferienreisen…

Eine mutige Vorsteherin einer Gemeinde-Sozialbehörde – Martina Bircher aus Aarburg, seit bald zwei Jahren auch Aargauer Grossrätin – hat seinerzeit darauf aufmerksam gemacht, dass hier anwesende «Flüchtlinge», weil im Herkunftsland angeblich «an Leib und Leben gefährdet», durchaus ungefährdet Ferien in den sie, wie sie behaupten, angeblich bedrohenden Herkunftsländern zu verbringen pflegen.

Als dies ruchbar wurde, hat Bundesbern diese Tatsache zunächst als böswillige Unterstellung energisch disqualifiziert. Später musste das Bundesamt für Migration indessen eingestehen, dass die von Martina Bircher verbreitete Feststellung der Wahrheit entspreche.

…auch noch Milliarden-Überweisungen

Und jetzt wird deutlich, dass tausende hier vor allem von Sozialhilfe lebende Flüchtlinge insgesamt Milliarden in ihre Herkunftsländer überweisen. In jene Länder, aus denen sie haben «fliehen müssen». Und all dies geschieht unter den Augen abertausender gutbezahlter Funktionäre der staatlichen und halbstaatlichen Asyl-Industrie.

Als vor Monaten erste Hinweise auf solche Überweisungen ruchbar wurden, hat Bundesbern die Tatsache solcher Geldflüsse zwar nicht rundweg bestritten. Aber achselzuckend wurde beigefügt, die Summe, die auf solche Weise von hier lebenden Flüchtlingen in deren Herkunftsländer flösse, sei so gering, dass sich weitere Aufmerksamkeit diesem Tatbestand gegenüber nicht rechtfertige.

Und jetzt nennt die Weltbank die genaue – eine für unser Land schlechthin astronomische Zahl: Volle 25 Milliarden Franken fliessen jährlich aus der Schweiz in die Herkunftsländer von Migranten. Zugegeben: Nicht all diese Migranten leben als Flüchtlinge hier, viel zu viele aber schon. Das lässt sich schon daraus ablesen, dass das Bundes-Migrationsamt genauere Aufschlüsselung zu diesen Geldflüssen und ihren Auslösern offenbar nicht zu liefern imstande ist…

Ein Drittel des Staatshaushalts

25 Milliarden: Das entspricht rund einem Drittel des Bundeshaushalts der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Ein Grossteil dieser überwiesenen Milliarden wurde aus der Sozialhilfe von Gemeinden gezogen – grosszügig nach amtlich deklarierten Einheitstarifen berechnet und angeordnet von Staatsfunktionären zugunsten angeblich Notleidender.

25 Milliarden – Fr. 25'000'000'000 fliessen also in die Herkunftsländer dieser angeblich «Notleidenden». Wem fliessen diese Milliarden wohl zu? Wirklich den dort verbliebenen Verwandten der hier Weilenden – obwohl den meisten Flüchtlingen relativ rasch der Familiennachzug gestattet wird? Fliesst nicht ein erheblicher Teil – dass die Schlepper ihre Hände tief in diesen Geldflüssen haben, davon ist zweifellos auszugehen… Also wiederholen wir die Frage: Ist auszuschliessen, dass ein erheblicher Teil dieser Gelder – allenfalls gar unter Erpressungsdruck von Schleppern – solchen «Freunden» und «Bekannten» zufliesst, die ebenfalls sehnsüchtig auf die notwendigen Mittel warten, die ihnen endlich die Anheuerung eines teuren Schleppers erlauben, auf dass dieser auch sie ins Schlaraffenland nördlich des Mittelmeeres illegal einzuschleusen bereit ist? In jenes Paradies, in dem Funktionäre der Zentralverwaltung die Sozialhilfekassen der Gemeinden zur hemmungslosen Ausplünderung durch von Schleppern ins Land gebrachte Migranten freigeben.

Offenkundiger Skandal

Auch wenn nicht die gesamten 25 Milliarden für Schlepper-Zahlungen draufgehen – so illustriert die unglaubliche Summe dieser Überweisungen doch einen Skandal, der jedem im Land – mit Ausnahme der sich am Migrationsbudget labenden Bundesfunktionäre – alle Haare zu Berge stehen lässt.

Man fragt sich unwillkürlich: Wofür leisten Amtsträger und Regierungsmitglieder bei Amtsantritt eigentlich einen Eid? Auf dass sie in Ruhe zuschauen – oder gar mithelfen – können, wie Sozialhaushalte von Gemeinden zugunsten obrigkeitlich systematisch vertuschten Asylmissbrauchs ausgehöhlt werden?

Aufgegleist auf die sog. «Asyl-Schiene» scheint die Schweiz zum Tollhaus zu verkommen, wo den Gemeinden die Hoheit über ihre Sozialhaushalte entzogen wird, auf dass deren Inhalt, insgesamt Milliarden, unter dubiosen Begleiterscheinungen ins Ausland fliessen, in Länder, aus denen zu fliehen gemäss dem zu Bundesbern geltenden Massstab «gerechtfertigt» sei.

Und Bundesrat und Parlament schauen zu.

Ulrich Schlüer

 

Aktueller BRISANT-Videokommentar vom 1. Dezember 2017

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15.12.2017 | 2166 Aufrufe