Gripen-Nein ein Eigengoal

Das Resultat der Gripen-Abstimmung ist erschreckend. Dass nicht einmal die Hälfte der Schweizer für die Sicherheit unseres Vaterlandes einstehen wollen, ist erschütternd. Ist denn unser Fahnentuch so dünn geworden? Scheinbar ist es uns zu lange gut gegangen. Wir sind so träge geworden, dass es unter uns solche gibt, die sogar die Verantwortlichkeit für unsere Sicherheit an die EU/NATO delegieren wollen.

Kompliment

Meine Frau und ich lesen Ihre Zeitung schon über 20 Jahre. Gerade wieder die Ausgabe dieser Woche spricht Klartext – sowohl der Artikel von Dr. Schlüer, als auch der Beitrag von Dr. Daniel Regli! Auch alle anderen Beiträge sind einfach gut, mutig und klar!

Zum Artikel «Hosen runter»

Offensichtlich unterschätzen Sie die proaktive Vorgehensweise der Grossbanken wie der Credit Suisse. Die hat ihren Kunden die Hosen schon längst runtergelassen. In den AGB 12.13 steht auf Seite 4 Art. 16 fettgedruckt: «Der Kunde entbindet hiermit die Bank von der Geheimhaltungspflicht und verzichtet auf das Bankkundengeheimnis, soweit dies zur Wahrung berechtigter Interessen der Bank notwendig ist».

Schwindel-Dogmatismus hat Konjunktur

Aus pragmatischer Sicht ist das Schlimmste am Gutmenschentum, welches Daniel Regli in der «Schweizerzeit» treffend charakterisierte, nicht die Selbstgerechtigkeit und der damit verbundene Monopolanspruch auf Ethik, sondern der Dogmatismus: Da werden Abstrusitäten zu Glaubenssätzen und Zweifel an diesen zu Majestätsbeleidigungen.