SNBexit

Der Schock über den Austritt Grossbritanniens aus der EU sass bei den glühenden Internationalisten tief. Von Natur aus reagieren Zentralisierungs-Fanatiker allergisch auf jegliche nationale oder individuelle Eigenständigkeit. Aus ihrer Perspektive geht die Welt unter, wenn nicht irgendeine Super-Behörde auf supranationaler Ebene sagt, wo es langgeht.

Mit- oder Selbstbestimmung?

Die Pendlerzeitung «20 Minuten» gab kürzlich Entwarnung. Die flammenden EU-Befürworter im Parlament liessen sich heute nur noch an zwei Händen abzählen: «Nur gerade sieben der im Herbst gewählten National- und Ständeräte antworteten auf die Frage, ob die Schweiz «innerhalb der nächsten vier Jahre EU-Beitrittsverhandlungen aufnehmen» soll, entschieden mit Ja.»

Bankrotter Sozialstaat

Unsere Sozialkosten explodieren. Dies vor allem aus zwei Gründen: Erstens verlängert sich die Liste der Wohlfahrtsstaats-Empfänger laufend, da das Einkommen, welches vom Sozialstaat bezogen werden kann im Verhältnis zum Einkommen, das man aus einer produktiven Tätigkeit erzielt, massiv gestiegen ist. Beschleunigt wird diese Entwicklung natürlich auch durch die Einwanderung bildungsferner Schichten.

Böse Erinnerungen

All jenen, welche mit grossem Elan die Ja-Parole zur Asylrevision vertreten und damit dem neuen Enteignungs-Paragrafen zum Durchbruch verhelfen wollen, sei ein Blick in unsere Bundesverfassung empfohlen. Unter Artikel 26 ist der wohl wichtigste Satz niedergeschrieben. Er lautet: «Das Eigentum ist gewährleistet.»

Ausbildung zum Untertanen

Sozialistisch nennt man Systeme, in denen Probleme nicht von freien Menschen auf freien Märkten gelöst werden dürfen, sondern der staatliche Zwangsapparat einem daran hindert.

Staatsstreich-Vertuschung

In der Schweiz wurde die Regierung einst dafür eingesetzt, Volksaufträge auszuführen und umzusetzen. So lautete ihr Auftrag. Der Bundesrat war im übertragenen Sinne Angestellter des Volkes, der sich an die Weisungen und Aufträge seiner Vorgesetzten halten musste. Jenes politische System wurde direkte Demokratie genannt und zeichnete sich durch die Herrschaft des Volkes aus.

AHV-Desaster mit Ansage

Als «einer der verhängnisvollsten Irrtümer des 20. Jahrhunderts» hat Robert Nef, Stiftungsratspräsident des Liberalen Instituts, die staatlich erzwungene Altersvorsorge auf Basis des Umlageverfahrens bezeichnet. Das offensichtlichste Problem der AHV: Sie ist ein lupenreines Schneeballsystem.

Liebe deinen Nächsten…

Glück ist das Lebensziel aller Menschen. Der Weg zum Glück besteht primär darin, Gutes zu tun. Denn «zwischen guten Menschen und den Göttern besteht Freundschaft», wusste schon der römische Philosoph Seneca. Doch was ist schon gut? Alle Parteien beanspruchen, mit ihrer Politik «Gutes» zu tun. Aber können sie alle gleichzeitig Recht haben?

Stopp! Es reicht!

Meine Damen und Herren Politiker und Funktionäre. Damit das ein für alle Mal gesagt ist: Ich brauche eure Wohltaten nicht! Ich will weder eure Subventionen noch sonstige Transferzahlungen! Auf eure Kinderzulagen, Prämienverbilligungen und andere Almosen – die ihr mir zuvor aus der Tasche gezogen habt und auch in Zukunft mit immer höheren Steuern, Abgaben und Gebühren aus der Tasche ziehen wollt – kann ich getrost verzichten.

Der «Nazi-Moment»

Es ist schwierig, vom hohen Ross herabzusteigen. Seine Kleinstpartei wurde jahrelang hofiert. Jedes noch so kleine Zucken wurde medial lang und breit geschlagen mit dem Ziel, der SVP ans Bein zu pinkeln. Diese Zeiten sind vorbei: Die Anti-SVP-Wirkung ist verpufft, seine Bundesrätin Geschichte. Ein kleines Zucken reicht nicht mehr aus, um wahrgenommen zu werden.