Keine weiteren zehn Jahre mehr

Vor zehn Jahren begann die «Stufe 3B der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion» – die Einführung des Euro als Bargeld. Die Mehrheit der Deutschen wollte den Abschied von der D-Mark nicht – doch die Politik hatte mit überwältigender Mehrheit anders entschieden.

«Wer recherchiert endlich seriös…?»

Hermann Lei spielte anlässlich der Aufdeckung untragbarer Devisen-Transaktionen durch Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand eine zentrale Rolle. Er leitete Beobachtungen eines Bank-Mitarbeiters weiter an Christoph Blocher, der sie unter Wahrung strengster Vertraulichkeit – ohne jede Einschaltung von Medien – der Bundespräsidentin, Chefin der Wahlbehörde für den Nationalbank-Präsidenten, unterbreitete.

Wertezerfall im Schweizerland

Das politische Jahr 2012 hat turbulent begonnen. Kein Jahresplan, keine Parteistrategie hätte noch vor zwei Monaten geahnt, dass die Nationalbank auf unserer Agenda plötzlich zuoberst steht.

Kein «Recht auf Einbürgerung»

Das Bürgerrecht erhält im Kanton Zürich eine neue gesetzliche Grundlage. Das vom Kantonsrat ausgearbeitete Bürgerrechtsgesetz genügt nicht – es muss verschärft werden.

Die Familie ist der wärmste Ort gegen die Kälte dieser Welt

Im Gästetrakt eines Benediktinerklosters weist eine kleine Tafel auf die Haus-, Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft Familie hin, so wie sie seit jeher verstanden wurde, und wie sie von den meisten Menschen auch heute noch gewünscht wird. Die Haltung der Gesellschaft im Hinblick auf den «wärmsten Ort gegen die Kälte dieser Welt», hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. Die Doppelverdiener-Ehe, alleinerziehende Mütter oder Väter, nichteheliche und homosexuelle Lebensgemeinschaften, Patchwork- und Pflegefamilien sowie die frühkindliche Fremdbetreuung haben aus der Familie einen «dynamischen Prozess» gemacht, der bis zur Unkenntlichkeit weiterhin im Wandel begriffen ist.

Alfred Escher – «ein ganzer Mann»

Es war ein in Zürich so noch nie da gewesener Leichenzug, der sich am 9. Dezember 1882 vom Landgut Belvoir in der Enge Richtung Fraumünster ins Zentrum der Stadt Zürich in Bewegung setzte: Bundesräte, wohl hundert amtierende und ehemalige National- und Ständeräte, Kantons- und Stadtbehörden, unzählige Vertreter der Wirtschaft, der Studierenden, Industrielle, Angestellte, Knechte, Gärtner und Mägde folgten dem Sarg, in dem Alfred Escher ruhte.

Fünf Tote – keine Fragen

Schlagzeilen rief das Ereignis zunächst durchaus hervor. Auch dramatische Fernsehbilder von in Panik fliehenden Menschen.

Eurobonds und Schuldenbremse

Der simple Grundsatz aus der Milchbuchrechnung, wonach man nicht dauerhaft mehr ausgeben kann als man einnimmt, leuchtet Einzelpersonen und Verantwortlichen von KMUs noch ein. Nicht aber den meisten Berufspolitikern Europas, die das bornierte Festhalten an der Einheitswährung zur Existenzfrage der Euro-Zone erhoben haben.

Doch kein Volk von Rassisten

Der Präsident der Jungen SVP Thurgau, Benjamin Kasper, wurde auf der Homepage der einflussreichen «Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus» (GRA) als «verbaler Rassist» bezeichnet. Dies, weil er seinerzeit eine Demonstration für die Minarettinitiative durchgeführt hatte. Nun gab das Thurgauer Obergericht dem Jungpolitiker Recht.

Abrupter Abgang

Aus unserer Redaktion wurde (vgl. «Brisant»-Bulletin vom 6. Januar 2012) von Anfang an die Meinung verbreitet, der Versuch verantwortungsloser Medien, die unter umfassender Vertraulichkeit dem Bundesrat übermittelten Information über nicht tolerierbare Währungs-Spekulationen der Familie Hildebrand in einen «Fall Blocher» umzubiegen, werde sich zum «Rohrkrepierer» entwickeln.

Drei Fragen an Hermann Lei

Hermann Lei, regelmässiger Korrespondent der "Schweizerzeit", hat erreicht, dass der Bundesrat in Kenntnis gesetzt wurde über die Devisen-Transaktionen ab einem Konto von Nationalbankpräsident Philipp Hildebrand. Die "Schweizerzeit" konnte Hermann Lei dazu drei Fragen unterbreiten.