Gelackmeierte Küsserin

1,3 Milliarden (Fr. 1'300'000'000), den Steuerzahlern aus ihren Geldbeuteln gezogen, hat sie Juncker zugehalten, worauf er ihr als Geste des Dankes demonstrativ-öffentlich die Wange leckte (wäre Juncker Schweizer, so hätte dieser Feuchtküsser ein Verfahren am Hals wegen unsittlichen Bedrängens einer weiblichen Person unter der Bundeskuppel).

Fremde Richter

Peinlich – aber wahr: Die Europäische Union verweigert der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) ihre Unterschrift. Würde hierzulande irgend jemand Gleiches der Schweiz anraten, er würde Zetermordio ernten, als Populist und Rechtsstaat-Verräter schärfstens disqualifiziert.

Acht Milliarden

Während mehr als zwanzig Jahren kam die Armee in der Schweiz sträflich zu kurz. In den Neunzigern schwärmte Bundesbern, wir seien «nur noch von Freunden umzingelt» – und kürzte das Armeebudget verantwortungslos.

Kloake

Zum «Kulturauftrag» der mit dem «Service public» betrauten Monopol-Fernsehanstalt gehöre auch die Aufarbeitung von geschichtlich Bedeutungsvollem, begründete das Fernsehen SRF die kürzlich erfolgte Zweitausstrahlung der Eigenproduktion «Ursula», die einst einen «beispiellosen Skandal» ausgelöst habe

Manipulier-Gebühr

Gebühren erhebt die öffentliche Hand für Dienstleistungen, die Personen oder Firmen zukommen, welche den erhaltenen Nutzen kostendeckend bezahlen. Staatsleistungen, welche der Allgemeinheit zukommen, werden dagegen durch von Allen erhobene Steuern beglichen – wobei die Stimmbürger oder das Parlament über Umfang der Staatsleistungen sowie die dafür erhobenen Steuern abschliessend entscheiden.

Schurkenstaat?

Deutschland weist die zehnfache Einwohnerzahl der Schweiz auf. Und Deutschland, so hat es Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der CSU-Schwesterpartei soeben vereinbart, will die Zahl jährlich zugelassener Einwanderer umgehend auf 200‘000 begrenzen.

Dreck-Spezialisten

Eine Abteilung des Zürcher Obergerichts hat soeben festgehalten, dass einer, der einen SVP-Politiker als «Dreckslügner» diffamiert, rechtens handelt.

«Outfit» oder Plicht?

Läge die für mehrere Wochen unpassierbare, für den Europa-Eisenbahnverkehr unverzichtbare Bahnstrecke in der Schweiz, so hätte unser Verkehrsdepartement längst eine mit herrischem Kommentar unterlegte Millionenklage aus Berlin oder Brüssel am Hals.

Tatbestand Unterschriftensammlung

Die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» befindet sich in einem turbulenten Schlussspurt – bis zuletzt ist eine Heidenarbeit nötig, um die noch fehlenden Unterschriften zusammenzukriegen. Einer, der sich besonders engagiert und furchtlos für das Gelingen dieser Initiative ins Zeug legt, ist der 35-jährige Rothrister Naveen Hofstetter.

Erpressung

Keine einzige Rentnerin, kein einziger Rentner, die heute aufgrund jahrzehntelanger Prämienleistungen an die AHV eine Rente beziehen, kann aus der am 24. September zur Abstimmung gelangenden AHV-Revision eine auch nur um einen Franken aufgebesserte Rente erwarten.

Der Betrug geht weiter

Parlaments- und Bundesratsmehrheiten betrügen Volk und Stände um die Umsetzung der am 9. Februar 2014 an der Urne beschlossenen Massnahmen gegen die Masseneinwanderung.

Steriles Ritual

Das Ritual hat sich eingespielt: Ein Anschlag wird Tatsache. Er hinterlässt viele Tote, viele Verwundete. Der IS sonnt sich öffentlich im erzielten «Erfolg». Und hohe Persönlichkeiten aus aller Welt beeilen sich, immer das Gleiche zu sagen: Man versichere die schwergeprüften Angehörigen ihres Mitgefühls. Man werde dem feigen Terrorismus nie nachgeben, vielmehr Kontrollen und andere Massnahmen verstärken – und solidarisch zusammenrücken in dieser Stunde der Betroffenheit…

Stunde der Wahrheit

Aus den Abschreibeküchen des Windbeutel-Journalismus ergiesst sich neuer Einheitsbrei über die stetig schwindende Leserschaft: Es sei am vergangenen 21. Mai gelungen, die SVP endgültig auf die Stras-se der ewigen Verliererin abzudrängen. Ihre Marginalisierung sei nur noch eine Frage relativ kurzer Zeit …

Katastrophe

Die Sozialhilfe wurde in der Schweiz der Kesb unterstellt und ebenso perfektionistisch wie radikal zentralisiert. Der «Fall Boris» – die verheerende Bürokratisierung eines aus Belarus eingewanderten schwererziehbaren Schülers – 
illustriert die Katastrophe, welche aus der Zentralisierung der Sozialhilfe resultiert. Diese Katastrophe wurde in der Schweiz, nicht in Belarus verschuldet.

Läppisches Schattenboxen

In der Schweiz zirkuliert eine Geschichte. Sie füllt x Zeitungsseiten und beansprucht x Sendeminuten. Sie handelt – welch Sensation – von einem «Spion» – 
einem behaupteten oder vermeintlichen. Er soll ein Tollpatsch gewesen sein.

Statistische Wahrheit

Die Einwohnerzahl der Schweiz nimmt seit Jahren rasant zu. Der Energieverbrauch bleibt aber konstant. Das verraten die offiziellen Statistiken. Bundespräsidentin Doris Leuthard strahlt: Die Energiespar-Appelle der Landesregierung zeigten Wirkung, behauptet sie. Stimmt das wirklich?

43 Prozent

Bis 2035 soll der Energieverbrauch pro Einwohner um 43 Prozent gesenkt werden. Das sei, meint Bundesrätin Leuthard lachend wie immer, ganz einfach: Der Bürger müsse bloss die irgendwann noch kommenden Spar-Ratschläge aus ihrem Departement genau befolgen ...

Die scheinlebendige EU

Fester Bestandteil von Wahlen sind heutzutage Umfragen, Voraussagen. Sind EU-Gegner dabei, geschieht – aus purlauterer Angst – immer etwa dasselbe: Die Wahlumfragen sagen den EU-Gegnern Wochen vor der Wahl einen kapitalen Sieg voraus. Wie kürzlich in Holland.

Bern muss zahlen

Am 4. März 2017 lud die Vereinigung «sifa – Sicherheit für alle» zu ihrer traditionellen Wintertagung zur Sicherheitspolitik ins Grossratsgebäude nach Aarau. Das Thema der Tagung: Die zunehmende Gewalt gegen uniformierte Polizisten, Sanitäter und Feuerwehrleute im Dienst. Ein Thema, das böswillige Vandalen zu nächtlichem Saubannerzug gegen das Tagungsgebäude veranlasste. Dessen Front- und Seitenfassade wurden massivst verschmiert – auf der hellen Naturstein-Mauer zweifellos nur sehr teuer zu behebende Schäden zurücklassend.

Hoffnungslos verfettet

Nein, die Schweiz leidet nicht an zu tiefen Steuern. Ihre wahre Gefährdung wird allerdings erst von Wenigen erkannt: Die ungebremst ins Uferlose wuchernden Bürokratie-Apparate werden sie auszehren: Kesb, Skos, Volksschul-Controlling-Bürokratie, Korrektdenk-Überwa
chungsstellen, Jauchekonsistenz-Kontrollorgane, Bewilligungs-Bürokratien zu auf zwanzig Seiten aufgeblähten Baugesuchen und so weiter und so fort. Funktionärs-Apparate, die sich alle reichlich aus Staatskassen salarieren und prämieren – ohne jede Wertschöpfung.

Millionen für Diktatoren

Das Schweizer Radio bezeichnet Afrika als «Kontinent der Diktatoren» («Echo der Zeit», 
6. Februar 2017). Diese sollen ab sofort mit weiteren Millionen geschwemmt werden. Damit, sagt Brüssel, werde Europa vor weiterer Migrantenschwemme bewahrt. Ob die mit Millionen beglückten Diktatoren jene Länder, aus denen sie sich und ihre Günstlinge finanzieren, überhaupt kontrollieren und beherrschen, will man zu Brüssel nicht genau wissen.

Jauchewagen-Strategen

Jeder irgendwo auf der Welt auftreibbare Jauchewagen wurde eingesetzt, als die Medien – vor wenigen Monaten – buchstäblich alles mobilisierten, um die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten zu verhindern. Offenbar viele Amerikaner zuckten ob der damals weltweit entfesselten, lärmigen Diffamierungskampagne nur die Achseln: Trump wurde – in demokratischer Wahl nach US-Verfassung – Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Nur noch zwei Parteien

Dass die Schweiz viele Parteien, je unterschiedliche Interessen von Bürgern bündelnd, hatte, wurde einst voller Stolz als «Bannwald schweizerischer Demokratie» gefeiert. Gibt es sie noch, die Vielparteienlandschaft?