Gerechtigkeit durch Familien-Initiative

Die Gegner glauben, dass die Familien-Initiative steuerliche Ungerechtigkeit hervorrufen würde und dass sie selbstbetreuende Familien bevorzuge. Solche Behauptungen dienen zur Irreführung der Bevölkerung – besonders wenn Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf solche Thesen verbreitet.

Nein zur überteuerten Autobahnvignette

Jährlich geben Bund, Kantone und Gemeinden rund 4,5 Milliarden Franken für den Strassenbau aus. Das genügt. Die Strassen sollen mit Mobilitätsmanagement, Parkplatzbewirtschaftung und öffentlichem Verkehr vom «Luxusverkehr» in den Spitzenzeiten entlastet werden. Dann braucht es weniger Geld für den Strassenbau.

Eigenverantwortung honorieren

Es kann nicht sein, dass wir aufgrund eines einseitigen finanziellen Anreizes gewisse Familienmodelle fördern. Die Familieninitiative fordert deshalb, dem heutigen Fremdbetreuungsabzug auch einen Selbstbetreuungsabzug zur Seite zu stellen. Der Vergleich, dass wenn man nichts verdiene, man auch keinen Abzug machen könne, kann man nicht gelten lassen. Die Familie bezahlt ja auch Einkommens-Steuern. In diesem Fall jedoch nur von der Person, die ausser Haus ihrer Erwerbstätigkeit nachgeht.