Im Zustand hektischer Unterwerfung

Die Schweiz hat den 30. Juni 2013 offensichtlich überlebt – jenen Tag, für den die Finanzministerin ihren faktischen Untergang vorausgesagt hatte, falls bis dann die von Washington apodiktisch geforderten Daten nicht ausgeliefert seien.

Unterwerfungs-Gesten

Volle zweieinhalb Jahre benötigte der Bundesrat, bis er jetzt etwas vorzulegen vermag, das er als «Umsetzungs-Konzept» für die im November 2010 von Volk und Ständen deutlich angenommene Ausschaffungs-Initiative aufzufassen verlangt.

Wer immer ehrlich versteuert hat…

Nur diejenigen, die bisher notorisch Steuern hinterzogen hätten, müssten sich vor dem automatischen Informationsaustausch ängstigen, zu welchem die EU und die USA alle Kleinstaaten zwingen wollen.

Sonntagsschule oder Bewährungsprobe?

«Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.»

Plant Brüssel einen Schuldenschnitt?

In Internetforen, denen in der Vergangenheit manch Interessantes zur europäischen Schuldenkrise zu entnehmen war, zirkulieren sich hartnäckig haltende Gerüchte: Brüssel plane als eigentlichen «Befreiungsschlag» einen massiven Schuldenschnitt.

EU-Vollbeitritt ohne Volksabstimmung

Christoph Blocher hat in seiner diesjährigen Albisgüetli-Rede das EU-Geheimgutachten des Bundesrates publik gemacht. Die «Schweizerzeit» hat es bereits in ihrem «Extra» vor Jahresende 2012 ausführlich vorgestellt.

«Big brother is watching you»

Wer guten Gewissens sei, könne doch ernsthaft nichts dagegen haben, wenn seine Hausbank alle Informationen über seine Vermögens-Anlagen, -Veränderungen und -Bewegungen automatisch direkt der Steuerver-waltung melde.

Die Fleischwolf-Demokratie

Vor fünfviertel Jahren, im Januar 2012, trat Christian Wulff, zermürbt von einer während Wochen in beispielloser Niedertracht öffentlich gegen ihn geführten Kampagne, als Deutscher Bundespräsident zurück.

Ist das Totschlags-Opfer schuld?

Man kann sich die Situation wohl einigermassen vorstellen: Wird man von einem brutalen Schläger tätlich massiv angegriffen, dann fällt es wohl jedem Angegriffenen äusserst schwer, in einer Haltung «kühl beobachtender Lagebeurteilung» zu verharren.

Ein Art «Bescheidenheits-Rangliste»

In der EU gibt es nur Berufsparlamentarier. Sie brauchen für sich und ihre Tätigkeit jährlich bedeutende Summen an Steuergeldern. Weitaus am teuersten sind die EU-Parlamentarier.

Mit Josef Stalin als Leithammel

Das Ereignis liegt einige Jahre zurück. Flavio Cotti war damals Aussenminister der Schweiz. Die famose Antirassismus-Kommission war bereits daran, die Schweiz auf «Political Correctness» zu trimmen.

Was ist das nur für eine Frau?

In Washington führt der Schweizer Spitzendiplomat Michael Ambühl mühsame Verhandlungen über eine Global-Lösung im Steuerstreit der USA mit Schweizer Banken. Gleichzeitig fällt in Bern die Finanzministerin dem Bundesrat jetzt auch mit ihrer Abkehr von der Abgeltungssteuer in den Rücken.

Steuergelder für Koma-Säufer?

Drastische Fernsehbilder flimmern in die Wohnstuben: Junge sog. Koma-Säufer füllen sich offenbar Wochenende für Wochenende buchstäblich bis zur Bewusstlosigkeit mit harten Alkoholika. Danach müssen zu viele von ihnen auf Intensivstationen unserer Spitäler wieder «ins normale Leben zurückgepäppelt» werden.

Drei Menschen würden noch leben

Wäre das, was die Ausschaffungsinitiative fordert, in Kraft gewesen, und hätte unsinniger «Datenschutz» nicht gefährliche Wahrheiten vor den Behörden vertuscht, dann würden in Menznau drei Menschen noch leben.

Volle Kontrolle – uneingeschränkter Zugriff

Wer über grössere Beträge an Bargeld verfügt, steht in der Schweiz ab sofort unter generellem Geldwäscherei-Verdacht. So will es Eveline Widmer-Schlumpf verfügen.

Geldentwertung: Ohne Alternative?

Als die Gold-Initiative gestartet wurde, vermieden – als wäre dies abgesprochen – die grossen Medien fast alle Berichterstattung. Jetzt, da die Einreichung der Initiative absehbar ist, wird zu Gegenangriffen gerüstet.

Eine Zahl ohne Antwort

Wer sich in Bern erkundigt, wieviel Geld die Administration der illegalen Einwanderung alljährlich verschlingt, erhält die stereotype Antwort: Für das Flüchtlingswesen wird der Bundeshaushalt jährlich um 1,4 Milliarden Franken belastet.

Geschichtsfälscher melden sich wieder

Nachdem Bundespräsident Ueli Maurer am internationalen Holocaust-Gedenktag die Schweiz als während des Zweiten Weltkriegs einziges in Europa übrig gebliebenes Land der Freiheit und Demokratie gewürdigt hatte, glauben ihm sog. «kritische Historiker» Lektionen über angeblich «einzig richtige Auffassungen» zur Schweizergeschichte erteilen zu müssen.

90 Millionen für zusätzliche Polizisten?

Rein statistisch nimmt die Kriminalität nicht zu – solange Fälle von Kleinkriminalität statistisch gleich behandelt werden wie Taten schwerer Gewaltkriminalität.

«Aktive Aussenpolitik»

«Nur wer bei wichtigen internationalen Organisationen dabei ist, kann im entscheidenden Moment mitbestimmen»: Mit diesem Köder hat der Bundesrat dem Parlament die Mitgliedschaft der Schweiz in gar mancher als attraktiv beurteilter internationalen Organisation «abgerungen».

Er war bevormundet

Wie kann es geschehen, dass ein nicht zuletzt wegen seiner Schiesswütigkeit als nicht eigenständig handlungsfähig beurteilter Mann einer Vormundschaft unterstellt wird – worauf er trotzdem wieder Waffen anschaffen kann, mit denen er schliesslich unsägliches Leid anrichtet?