Einwanderung: Zählen nur Gewinne der Unternehmer?

Als grosser Gegner der SVP-Einwanderungsinitiative empfiehlt Heinz Karrer, Präsident der Economiesuisse, unseren Frauen bzw. Müttern, sich in noch stärkerem Masse für eine Arbeitsstelle in einem Betrieb freizumachen. So wären wir weniger auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Bereits bei der Familieninitiative, die am 24. November namentlich von der Economiesuisse gebodigt wurde, zeigte Heinz Karrer, wie wenig ihm am Erhalt der familienfreundlichen Erziehung der Kinder gelegen ist. Sein Ziel ist ganz offensichtlich die Gewinnmaximierung der Unternehmer um jeden Preis. Damit gehört er zu jenen Kreisen, die neulich von Papst Franziskus mit deutlichen Worten an den Pranger gestellt wurde wurden.

Kein fremdes Recht für die Buchhaltung von Gemeinwesen

Das Harmonisierte Rechnungsmodell (HRM2, IPSAS) ist zu Recht umstritten. Es wird dabei nicht, wie fälschlicherweise immer wieder behauptet, die in der Privatwirtschaft geltende Rechnungslegung in das Gemeinwesen übernommen. Vielmehr erfolgt ein Paradigmenwechsel mit der schleichende Übernahme fremder, US-amerikanischen Buchhaltungsprinzipien, die durch die Hintertüre der neuen Gemeindegesetze in allen Kantonen (im Kanton Zürich zur Zeit im Kantonsrat pendent) der Schweiz gesetzlich verankert werden sollen.

Masseneinwanderung vernichtet günstigen Wohnraum

Was hat überteuerter Wohnraum mit der Masseneinwanderung zu tun? Sehr viel! Seit rund sechs Jahren sind in der Schweiz jedes Jahr gegen 80‘000 neue Zuwanderungen zu verzeichnen. Das macht 480‘000 Menschen mehr, welche sich den Boden auf Stadt- und Landräumen, aber auch die Strassen- und Bahninfrastruktur streitig machen. Interessanterweise nimmt mit der überhöhten Einwanderung auch die Vernichtung von preiswertem Wohnraum enorm und immer mehr zu.