Schule gestalten im Geiste Pestalozzis

hf. Die heutige Schul- und Bildungspolitik geht in eine fragwürdige Richtung. Um den angeblichen Ansprüchen einer globalisierten Welt zu genügen, verlangen Bildungsfunktionäre «spezialisierte, spezifische Fachkompetenzen». Arthur Brühlmeier plädiert demgegenüber für eine Bildung im Geiste Pestalozzis – für eine Schule im Geist der menschlichen Natur.

Volksschule im Reform-Stress

Bildungstheoretiker, Bildungswissenschafter und Politiker verordnen der anhaltenden Schul-Reformitis immer höheres Tempo. Erfahrene Lehrer warnen: Hektik nützt der Schule nichts.

Das Leuthard-Imperium

Der Postskandal – Betrügereien rund um die Subventionierung der Postauto-Dienste – ist entstanden und ausgewuchert im CVP-Filz, der – geschaffen durch Bundesrätin Doris Leuthard – die Post heute beherrscht. Mit Ziel sog. «Privatisierung» wurden die PTT-Betriebe in eine Aktiengesellschaft mit dem Bund als einzigem Aktionär umgewandelt. Damit wurde lediglich die parlamentarische Aufsicht über die weiterhin vollständig dem Bund gehörende Post eliminiert. Was damit bewirkt wird, zeigt der derzeitige Postskandal.

No Billag: Die «Underdog-Initiative»

Seit Monaten debattiert die Schweiz über die Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» (No Billag). Das polarisierende Volksanliegen hält das Land in Atem und beweist vor allem eines: Die direkte Demokratie lebt wie nie zuvor! Zeit, sich angesichts der Flut an Berichten und Verrissen in Ruhe vor Augen zu führen, worum es bei dieser Initiative im Kern wirklich geht.

Garantiert die SRG den nationalen Zusammenhalt?

Das Argument der «No Billag»-Gegner, die SRG sei für den nationalen Zusammenhalt bedeutsam, hat bei mir einen Lachanfall ausgelöst. Ich habe den Konsum dieser Anstalt, die ideologischen Meinungsterror betreibt, schon vor über zwanzig Jahren auf praktisch Null zurückgefahren.

«Hände weg von meinen Kindern!»

Unter dem Motto «Hände weg von meinen Kindern!» sind in Peru landesweit über 1,5 Millionen Eltern, Lehrer und besorgte Bürger gegen den neuen Lehrplan mit der Gender-Ideologie («Kinder sollen ihr Geschlecht selber wählen können») auf die Strasse gegangen.

No Billag – meine andere Sicht

Soll ich künftig auf die «Schweizerzeit» verzichten? Das wäre allerdings ein Verzicht, den ich mir bislang nicht vorstellen konnte. Nach dem Lesen des Beitrags zur «No Billag»-Initiative (Nummer 24/2017, Seite 14) muss ich mir diese Frage aber ernsthaft stellen.

Kein EU-Diktat beim Waffengesetz

Einmal mehr sollen wir uns EU-Recht unterstellen, diesmal beim Waffengesetz. Diesem Druck müssen wir uns energisch entgegenstellen. Denn es geht nicht nur um unsere Schützentradition, sondern um den Verteidigungswillen und die Wehrhaftigkeit unseres Volkes.

No Billag: Mein Plan B

Die von ihren Ansprüchen geplagte Beamtengilde sucht krampfhaft nach einem Plan B. Hier mein Vorschlag zur Güte: 23.59 Uhr: Landeshymne mit dem Armeespiel; 00.01 Uhr: Testbild mit dem dauergrinsenden Atom-Dusch-Windrädli-Kohäsions-Dorli; 18.00 Uhr: Sendebeginn mit Küsschen nach Brüssel.

Angst vor demokratischer Auseinandersetzung?

Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner warnte an ihrer kürzlichen Pressekonferenz vor den Kritikern des auf dem Amtsweg verordneten Lehrplans 21 und behauptete gar, die Stabilität der Volksschule sei in Gefahr, falls der Lehrplan nicht ab dem kommenden Schuljahr umgesetzt werde.

Weder Staatshilfen noch Staatsquoten

Bedeutende Künstler wollen keine Staatshilfen, unbedeutende jedoch schon. Wirklich starke Frauen wollen keine Frauenquoten, schwache aber schon. Du selbst bestimmst, zu welchen du gehörst.

Schmarotzer

Donnerstag, 11. Januar, Abendverkehr: Der Interregio von Bern nach Zürich ist überfüllt. Auch in der Ersten Klasse müssen Dutzende Passagiere stehen. In einem Abteil geht’s fröhlich zu: Ein Ehepaar, Afrikaner, ist mit drei Kindern lautstark unterwegs.

Der liberale Arbeitsmarkt: Unverzichtbar für die Schweiz

«Eine EU-Mitgliedschaft der Westbalkan-Staaten ist im politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Interesse der Union.» So steht es in einem Papier der EU-Kommission, aus dem «Die Welt» vorab Teile publiziert hat. Konkret geht es um Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Albanien und Kosovo.

Klumpen-Risiko Personenfreizügigkeit

«Eine EU-Mitgliedschaft der Westbalkan-Staaten ist im politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Interesse der Union.» So steht es in einem Papier der EU-Kommission, aus dem «Die Welt» vorab Teile publiziert hat. Konkret geht es um Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Albanien und Kosovo.

Integrationsverweigerung

Saïda Keller-Messahli ist eine gefragte Frau. Kaum eine andere scheint besser dokumentiert über Auftreten und Ansprüche von Islamisten in der Schweiz.

Sozialhilfe: Schweizer benachteiligt

Die Explosion der Sozialhilfekosten ist für viele Gemeinden äusserst schwierig zu meisternde Tatsache. Frauen und Männer in Sozialbehörden versuchen, die Kostenexplosion in Grenzen zu halten.

Eine Lektion in Weltgeschichte

Haben Sie den Churchill-Film («Darkest Hour») schon gesehen? Ein Meisterwerk – zeigend, wie ein Einzelner eine Wende der Weltgeschichte herbeizuführen vermag. Überzeugt von seiner Mission, gewinnt er das Volk dazu, angesichts schicksalhafter Herausforderung die Freiheit zu bewahren.

Zerrbild von Donald Trump

Ich lebe seit einiger Zeit in der Dominikanischen Republik. Durch meine geographische Lage und den einfachen Zugang zu den amerikanischen Medien habe ich die gesamte amerikanische Wahljahrzeit 2016 und das erste Präsidentenjahr von Donald Trump sehr intensiv verfolgt.

Kniefall vor Brüssel

Da kommt EU-Kommissionspräsident Juncker in die Schweiz und wird vom Bundesrat auf den Knien empfangen und geküsst. Juncker macht schaumige Worte von Verständnis und Freundschaft, und schon jubiliert die Classe politique in Bundesbern: «Wir haben Freunde!»

Darum sage ich JA zu No-Billag

Nach jahrelanger, im Abo treu bezahlter Lektüre von Zeitungen und dem Konsum von zwangsfinanziertem TV weiss ich allmählich, dass ich ein populistischer, intoleranter, kleinkarierter, schwarz-weiss denkender Fremdenhasser bin, nur weil ich zur SVP stehe.

Die #metoo-Frauen

Ein Hype zum Thema Übergriffe auf Frauen, nämlich «#metoo» (ich auch) mit immer neuen, pikanten Enthüllungen geistert zur Zeit durch die Medien.

Nichts

Zu Strassburg wird ein junger Schweizer verurteilt – weil er öffentlich dafür eintrat, dass die Schweiz christlich bleiben soll. Kein Wort gegen Andersgläubige. Aber er bekannte sich zur christlichen Schweiz. Er wusste nicht einmal, dass die Juristen-Funktionäre mit akademischen Titeln, die angeblich über die Menschenrechte wachen, Anklage gegen ihn erhoben hatten. Sie gewährten ihm auch kein rechtliches Gehör. Er wurde bloss verurteilt. Als Rassist. Weil er fürs Christentum eintritt. Was sagten die hiesigen Kirchen zum Skandal-Urteil? Sie sagten – nichts!

Die Schweiz auf dem Weg zur Knechtschaft

Christoph Blocher hat seine diesjährige Albisgüetli-Rede, eine mehr denn je mitreissende, tiefgründige und zugleich
literarisch verankerte Brandrede, unter das Thema «Die Schweiz auf dem Weg zur Knechtschaft» gestellt: «2018 sind unsere Staatssäulen Unabhängigkeit, Volksrechte, Neutralität und Föderalismus so bedroht wie seit 1848 nicht mehr», warnte er vor 1'300 begeisterten Besuchern und 45 Journalisten.

Ein ausgekochter Justizskandal

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entscheidet gegen einen Jungpolitiker der SVP. Ohne ihn zu informieren, geschweige denn, ihn anzuhören.

Griesalp – am Puls der Natur

Zuhinterst im Kiental, am Fuss der Blüemlisalp, gedeiht ein touristisches Juwel. Die «Schweizerzeit» hat mit dem Erneuerer der Griesalp-Hotels, Jakob Schären, ein Gespräch geführt.