Kinder nicht der Wirtschaft opfern

Viele Studien haben eindeutig gezeigt, dass sich Kinder physisch, psychisch und geistig am besten entwickeln, wenn sie vor allem in den ersten drei Jahren von den Bezugspersonen Mutter und Vater, erzogen werden. Wenn wir in Zukunft eine gesunde Jugend wollen, so müssen wir unseren Familien helfen, dies auch in einer modernen Welt, so gut wie möglich realisieren zu können.

Ausgewogener Gegenvorschlag zur Minder-Initiative

Es ist Thomas Minder zu verdanken, dass am 3. März über die Abzockerei abgestimmt wird. Er hat hart gekämpft und die Latte für seine Initiative sehr hoch angesetzt. Das Parlament war der Meinung, dass jedoch einzelne Punkte zu starr sind und eine Bürokratie auslöst, welche die Wirtschaft schwächen wird. Weil das Volk sehr verärgert ist und Das Stimmvolk Gefahr läuft, im Zweifelsfalle nun das Radikalste anzunehmen, war das Parlament genötigt, die wesentlichen Punkte im Gegenvorschlag aufzunehmen, um eine Chance zu haben, beim Volk durchzukommen.

Schamlose Abzocker!

Gewisse Führungspersonen in gewissen Branchen bedienen sich derart schamlos uneinsichtig an den Erfolgen ihrer Firmen, dass man diesem Treiben Einhalt gebieten muss. Wie kann zum Beispiel Vasella (aber auch andere) während seinen Jahren bei Novartis über 200 Millionen Franken verdient haben? Und weitere Beratungs- Entschädigungen stehen bevor. Diese doch üble Abzocker-Mentalität schädigt auch die Aktionäre. Deshalb ist die Abzocker-Initiative zu unterstützen und nicht der verwässerte Gegenvorschlag für den man die Initiative über 5 Jahre (!) verschleppt hat.

Öffentliche Pensionskassen: Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!

Dreiviertel der öffentlichen Pensionskassen der Schweiz investieren Geld in Agrargüter und Vieh («Sonntag» vom 24. Februar 2013, Seite 9). Gleich wie die Spekulation mit Immobilien (Anfang der 90er Jahre in der Schweiz) und Aktien (Dotcom-Blase 1995-März 2000) immer wieder zu überhöhten Preisen führt, ist auch die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu beurteilen. Nur trifft diese die Ärmsten der Armen. Die Preise der vier Hauptnahrungsmittel Reis, Mais, Weizen und Sojabohne verdreifachten sich zwischen 2005 und 2008. In Entwicklungsländern kam es während der Nahrungsmittelpreiskrise 07/08 zu Anstiegen der Verbraucherpreise von bis zu 40 Prozent. Solche extremen Preisausschläge haben mit Angebot und Nachfrage nichts mehr zu tun.

Gut verdienende Pharma zahlt gern hohe Boni

Die Abzocker-Initiative sieht keine Obergrenze für Vergütungen vor. Die vom Staat privilegierten Pharmakonzerne, Banken und Versicherungen verdienen so viel, dass sie ihren Manager als Ansporn für Milliardengewinne gerne weiter einige Millionen Boni zahlen.

Initiative verlangt keine Lohn-Obergrenze

Auch wenn die keine Lohnobergrenze verlangende Abzocker-Initiative aus Wut angenommen wird oder der Gegenvorschlag in Kraft tritt, ist das Problem der als Belohnung freiwillig bezahlten Riesen-Vergütungen nicht gelöst. So dürfen die staatlich privilegierten, weniger der preisregulierenden Konkurrenz ausgesetzten Pharma-Konzerne dank hoher Medikamentenpreise ihre Manager weiter mit Boni von Millionen belohnen. Das ist im Verhältnis des erwirtschafteten Milliardengewinns ein Trinkgeld.

Abzocker werden nicht weniger verdienen

Wenn alle diese aufgewühlten Gewerbler, die keifenden Kleinbürger und die linken Hetzer sich bewusst wären, dass sie bei einem Ja zur Minder-Initiative einen Neidparagrafen in Verfassung und Gesetz schreiben lassen, der ihnen materiell überhaupt nichts bringt, sondern eher Schaden für die Wirtschaft und schlussendlich sich selber, würden sie leer einlegen. Denn auch der Gegenvorschlag bringt nichts als mehr Bürokratie und weniger Freiheit.

Familienartikel will Steuerzahler schröpfen

Vorerst muss einmal festgehalten werden, dass Bundesrat Bersets Ausführungen der einseitigen Sichtweise zum Familienartikel eines sozialistischen Ideologen entspringen. Er und sein Freiburger Genosse Levrat machen denn auch in ihrem gemeinsamen Buch «Changer d'ère» keinen Hehl daraus, dass die Schweiz im Sinne des «real existierenden Sozialismus umgepflügt» werden müsse (dank tätiger Mithilfe der CVP ist dieses Ziel bald einmal erreicht). Berset meint weiter: «Mit dem Verfassungsartikel wird kein einziger Franken für die Kinderbetreuung ausgegeben.» Das stimmt, aber den Rattenschwanz von möglichen daraus abzuleitenden masslosen Forderungen verschweigt er wohlweislich.

Schweizerzeit

Schweizerzeit – o schöne Zeit. Ist zur Verteidigung stets bereit.

Paul Grüninger – Held oder Verräter?

Der damalige St.Galler Polizeihauptmann wird seit Jahren als Held gefeiert, weil er – entgegen den Vorgaben aus Bern – vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs jüdische Flüchtlinge in die Schweiz gelassen hat. Begründung: er habe sie vor dem sicheren Tode gerettet. Stimmt dies ? Hält diese Aussage vor einer unverklärten historischen Aufarbeitung stand?

Erneuter Fleischskandal

Pferd ist nicht Rind, demnach ist eine falsche Deklaration Betrug. Wer sind dabei aber die Gewinner? Die Konsumenten gewiss nicht.

Juristischer Staatsstreich schadet der Schweiz

Einen unverdächtigeren Zeugen als Martin Schubarth, alt Bundesrichter und SP-Mitglied, kann man sich wohl kaum vorstellen! Mit Urteil 2C_828/2011 vom 12.10.12 haben 5 Bundesrichter einen veritablen juristischen Staatsstreich inszeniert und damit unsere Bundesverfassung ausgehebelt! Ein noch nie da gewesener Skandal, den sich nur eine Bananenrepublik leisten sollte! Ausgerechnet unsere oberste Judikative verletzt mit diesem Urteil das Prinzip der Gewaltentrennung und schwingt sich zum Gesetzgeber auf.

Gold-Initiative unterschreiben

Wie ich den Medien entnommen habe, fehlen zur Realisierung der Gold-Initiative (www.goldinitiative.ch) noch einige tausend Unterschriften. Deshalb müssen alle, die sich für die Abstützung der Schweizer Währung einsetzen, die Gold-Initiative unterschreiben, sofern sie es noch nicht getan haben.

Staat konkurrenziert private Unternehmer

Bei der Annahme des «Bundesbeschlusses über die Familienpolitik», würde der Staat private Unternehmen konkurrenzieren – nämlich die vielen bereits bestehenden Kinderkrippen, die meist sehr gut geführt werden.

Familienartikel führt zu grossem Finanzproblem

Am 3. März 2013 stimmt das Schweizer Stimmvolk über den «Bundesbeschluss über die Familienpolitik» ab. Dieser Beschluss wird auch als neuer Familienartikel bezeichnet. Der Ansatz dieses Artikels hört sich zwar sehr gut an, ist er leider nicht. Einer der Hauptforderungen dieses Beschlusses ist, dass es genügend Betreuungsangebote wie Krippen, Mittagstisch oder Kinderhorte gibt.

Zu wenig Krippenplätze? Weit gefehlt

Ein klares NEIN zum Familienartikel, welcher am 3. März 2013 zur Abstimmung gelangt, ist zwingend notwendig: Durch den Familienartikel würde das Problem der fehlenden Krippenplätze zwangsmässig angegangen, argumentieren die Befürworter. Zu wenige Krippenplätze? Weit gefehlt, denn es existieren mehr als genug. Darüber berichtete auch die NZZ («Die Mär vom Fehlen der Krippenplätze», 29.01.2013).

Bester Artikel zu krankem Europa

«Die letzten Tage Europas» von Henryk M. Broder war der brillanteste Artikel, den ich bisher über den kranken Patienten Europa gelesen habe.

Bitte, etwas mehr Nationalstolz

Höchste Stellen in Bern wurden in letzter Zeit nicht müde, gegenüber der EU-Führung ihre Hilflosigkeit und ihren Kleinmut zum Ausdruck zu bringen.