Und wenn der Euro untergeht?

Argentinien ist weit, mögen Sie denken. Doch angesichts der rapide steigenden Staatsverschuldung, die in Deutschland und Europa längst ausser Kontrolle geraten ist, sollte sich jeder weitsichtige Anleger auch hierzulande mit der Gefahr einer Währungsreform auseinandersetzen und seine Ersparnisse so sicher wie möglich anlegen.

Mindestkurs 1 Franken – pro Dollar

Man stelle sich vor: Es ist 08.00 Uhr. Die Schweizerische Nationalbank hat zu einer Pressekonferenz eingeladen. SNB-Präsident Thomas Jordan eröffnet die Konferenz pünktlich und sagt um 08.05 Uhr: «Die SNB toleriert am Devisenmarkt ab sofort keinen Dollar-Franken-Kurs unter dem Mindestkurs von 1.00. Die Nationalbank wird den Mindestkurs mit aller Konsequenz durchsetzen und ist bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen.»

Auf dem linken Auge blind?

Einen Tag nachdem ein Jungpolitiker über einen völlig deplatzierten Kristallnacht-Vergleich gefaselt hatte, führte die Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei ihm durch. Der sog. «Kristallnacht-Twitterer» verlor daraufhin seinen Job, sein politisches Amt und musste aus seiner Partei austreten.

Rote Unterwanderung kirchlicher Hilfswerke

Im Juni 2012 fand in Zürich die Generalversammlung der Caritas Kanton Zürich statt. Wer den Anlass besuchte in der Erwartung, typische Merkmale eines katholischen Hilfswerks festzustellen, wurde schnell eines Besseren belehrt. Es ging zu und her wie an einer Parteiversammlung der SP.

Einbürgerungen im Akkord

Am 21. Juni hat die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrats mit der Detailberatung des neuen Bürgerrechtsgesetzes begonnen. Dabei geht es vor allem darum, die Schwellen für eine Einbürgerung ein weiteres Mal zu senken und die Einflussnahme der Bürger auszumanövrieren.

Hinters Licht geführt

Was der Bürger nicht weiss, das macht ihn nicht heiss. Unter dieser Maxime setzen Brüssel und die meisten nationalen Regierungen seit vielen Jahren Projekte um, die nicht nur zur Entmündigung der Menschen beitragen sondern auch ihren Wohlstand und ihre soziale Absicherung gefährden.

Anwaltsverband sieht Rechtsstaat bedroht

Politische Stellungnahmen des Schweizerischen Anwaltsverbands haben ausgesprochen Seltenheitswert. Dieser Tage wird sich dieser Verband mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit wenden. Auslöser ist die Tatsache, dass die Schweizer Banken – vom Bundesrat ausdrücklich dazu aufgefordert – Daten von Mitarbeitern an die USA ausgeliefert haben, welche die USA ultimativ eingefordert haben, obwohl gegen die wenigsten der Personen hinter diesen Daten formelle Verfahren eröffnet worden sind.

Die Schifffahrt

Ich überquere das Fussgänger-Strässchen und steige die wenigen Stufen zur Busstation hinauf. Nie weiss ich genau, wann der Bus ankommt. Ich setze mich einfach auf die Bank und warte. Wer könnte auch die ewig wechselnden Fahrpläne im Kopf behalten? Man braucht ja höchstens acht Minuten zu warten auf den nächsten Kurs, sage ich mir.

Fragwürdige Weissgeldstrategie

In der Studie «Finanzplatz Zürich 2011», durchgeführt im Auftrag des Amtes für Wirtschaft und Arbeit der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion, rangiert Zürich auf Platz drei der grössten Finanzplätze Europas.

Palästinenser

Ein «Vorfall», eine schwere Schlägerei zwischen zunächst nicht identifizierbaren Ausländergruppen am 15. Juli 2012 in Flaach hat – gleichsam als «Nebenprodukt» – einen neuen Aspekt schweizerischer Asylpraxis zutage gefördert, der einmal mehr die Kopflosigkeit der Flüchtlingspolitik im Departement Sommaruga erkennen lässt.