Reisst die Nationalbank die Schweiz in den Abgrund?

Gemäss ihren jüngsten Angaben besitzt die Schweizerische Nationalbank (SNB) Euros und Dollars im Wert von rund 300 Milliarden Franken. Diese hat sie vor allem mittels Giroguthaben schweizerischer Geschäftsbanken (rund 200 Milliarden) finanziert. Angenommen, der Euro würde in Zukunft wieder einmal auf 1:1 fallen, so würde die SNB rund 20 Prozent, d.h. rund 60 Milliarden Franken verlieren. Die Reserven der SNB wären weg und es würde ein «Loch im Eigenkapital» der SNB von rund 50 Milliarden Franken entstehen.

Familienuntaugliche Erbschaftssteuer-Initiative

Die Initiative will, dass ein Nachlass von über zwei Millionen Franken mit zwanzig Prozent besteuert wird, unabhängig davon, wieviele Erben sich diesen Nachlass teilen müssen. Die Initianten haben offenbar nicht daran gedacht, welchen Unterschied es macht, ob z.B. ein registriertes Paar mit einem Kind oder Eltern mit vier Kindern ihr Vermögen vererben.

Hurra, alles paletti, die Hälfte verloren!

Es hört sich an wie ein schlechter Witz: Die EU-Politiker in Brüssel beschliessen einen Schuldenschnitt für Griechenland, d.h. die Politik ringt privatrechtlichen Gläubigern einen Verzicht auf fünfzig Prozent – das sind hundert Milliarden Euro – ihrer Guthaben in Staatsanleihen ab.

Die Trickkiste der Finanzhaie – in der EU salonfähig

Die Zitterpartie der «Europhoniker» ist in der ersten Runde mit einer «Inflation der Nullen» abgeschlossen. Bleich aber sichtlich erleichtert, verkünden die Brüsseler-Strategen der Welt wie Insolvenz maroder Staaten und Banken mit dem «Hebel» abgewendet werde. Im Vorspiel zu diesem Kraftakt wurde eine belgisch-französische Staatsbank «zerschlagen», weil sie es nicht mehr unter den Schutzschirm schaffte.

Wo leben wir eigentlich?

Was berichten die schweizerische Monopol-Fernseh- und Radiogesellschaft, was die Zeitungen? Die Schweiz wählt, Wahlgewinner der Nationalratswahlen sind GLP und BDP – Wahlverlierer sind SVP, FDP, CVP und SP. So tönt es im Fernsehen, im Radio und in den Zeitungen in der Schweiz. Was sind die effektiven Resultate?

Es reicht

Früher wurden Treuebrecher geteert und gefedert, zumindest aber an den Pranger gestellt. Dies wäre Folgenden passiert...

Kann Ogi richtig rechnen?

Entgegen der Usanz, dass nicht mehr tätige aktive Alt-Politiker sich in den Medien zurückhalten sollten, greift Adolf Ogi die SVP frontal an und wirft ihr eine Wahlschlappe vor. Er verlangt Reformen in seinem Sinn, mit denen er selber nie erfolgreich war in der Partei.