Geisel der Linken

Bundesrätin Sommaruga und die Demokratie: Der Affront ist wahrhaftig gesessen. Die linken Parteien und die parteiischen Medienleute rieben sich noch die Augen ob des überaus klaren, allen Voraussagen widersprechenden Verdikts von Volk und Ständen gegen die Entwaffnungs-Initiative – und da placierte die linke Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Kommentar zur Abstimmung ihre Bombe: Entwaffnung sei angesagt – wenn nicht staatlich erzwingbar, dann unter Druck von oben, unterstrichen mit spürbaren, widerwärtigen Schikanen. Und auch die allumfassende Waffenregistrierung werde jetzt kommen. Just das, was die Schweiz Stunden zuvor klar abgelehnt hatte.

Mumpitz

Zugunsten der Entwaffnungs-Initiative werden überreichlich Zahlen aus – auch manipulierten – Statistiken verbreitet. Am dreistesten vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) aus dem Departement Burkhalter, das einen Mitarbeiter – Thomas Reisch mit Namen – auf Steuerzahlers Kosten Zahlen verbreiten lässt, die an manipulativer Desinformation kaum mehr zu überbieten sind.

Gewaltmonopol

Schläger-Attacke im Albisgüetli. Nachdem sich in den vergangenen Wochen teilweise massiven Sachschaden verursachende Attacken auf das Eigentum von SVP-Politikern auffällig gehäuft haben, ist jetzt der tätliche Angriff auf die Person Tatsache geworden. Wer sich für die Unabhängigkeit der Schweiz einsetzt, steht im Visier. Die Täter rekrutieren sich aus jenem gewalttätigen Lager derer, die derzeit die Anständigen, Verantwortungsbewussten entwaffnen wollen: Waffenmonopol für Verbrecher, Schläger, Vandalen!

Herrn Hildebrands Karriere

Verantwortungsloses Schweizer Euro-Hilfspaket. Es ist ein Kompromiss von einmaliger Dimension, auf den sich die Mitte-Parteien mit der Linken gefunden haben: Die Mitte, also FDP, CVP und BDP stimmen – an der Ausgabenbremse vorbei – der Erhöhung der Entwicklungshilfe um sage und schreibe 800 Millionen Franken zu. Im Gegenzug gibt die SP ihren Widerstand auf gegen das Euro-Hilfspaket des Internationalen Währungsfonds im schwindelerregenden Ausmass von 18 Milliarden (bei genauem Rechnen mehrerer ineinander verschachtelter IWF-Begehren kommt man gar auf 31 Milliarden) guter Schweizer Franken.