Rezept gegen Erstickungstod

Die Schweiz erstickt im Verkehr. Täglich werden die Staus länger – am Vormittag, am Nachmittag, am Abend. Das sei, räumen selbst die Funktionäre der staatlichen Statistik ein, zwar nachweisbar wahr.

Kleptokraten-Herrschaft

Nun werden also «die Banken» an der Sanierung Zyperns beteiligt. Allerdings nicht deren Eigentümer, nicht deren Aktionäre. Nein: Geschröpft werden die Einleger, die Sparer, die Kunden.

Hintergangen

In der Schweiz kann man sich also mit Hilfe von Asylrecht einnisten, ein Raubdelikt begehen und dennoch die erleichterte Einbürgerung ergattern, wenn man nur eine kurz vor der Heirat zur Schweizerin erklärte Landsmännin ehelicht. So garantiert es hiesige Einwanderungsmissbrauchs-Verwaltungsbürokratie.

Die Desaster-Union

Kanzlerin Angela Merkel wollte persönlich Sarkozys Wiederwahl erzwingen. Trotzdem wurde er abgewählt. Präsident wurde Hollande, der Frankreichs Sanierung nun den deutschen Steuerzahlern überbürden möchte. Derweil er das eigene Land mittels sozialistischer Maximalbesteuerung innert weniger Wochen an den Rand des Abgrunds manövriert.

Mitte 1942

Es wird wieder Mode, jene Generation zu diffamieren, welche unser Land als unabhängiges, freies, Demokratie und Menschlichkeit verpflichtetes Land heil durch die Wirren und Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs zu manövrieren wusste.

Die Lektion

Wer den Aufmarsch der siegesgewissen Hundertschaft an Medienleuten zur SVP-Delegiertenversammlung von Balsthal nicht miterleben konnte, dem blieb eine staatsbürgerliche Lektion vorenthalten.

Kleptokratie

Eine gewisse Frau Viviane Reding, wohlbestallte Kommissarin der in Schuldenlöchern ertrinkenden Europäischen Union, gefällt sich gegenüber der Schweiz in der Rolle Fräulein Rottenmeiers: Die Schweiz, sagt Frau Reding, müsse endlich lernen, sich «an die Regeln zu halten», wenn sie Europa-Reife beweisen wolle.

Traurige Tricks

Justizministerin Simonetta Sommaruga – vermeldeten unsere Medien, als wärs eine Sensation – habe jetzt «den Rank gefunden»: Ab sofort würden Asyl-Abklärungsverfahren drastisch verkürzt. Die Schweiz dürfe aufatmen.

Handeln - nicht lamentieren

Deutschland hat zwei zuvor von beiden Verhandlungspartnern als «gleichgewichtig» unterzeichnete Staatsverträge grossmäulig bachab geschickt: Das Steuerabkommen, gemäss welchem die Schweiz Deutschland jährlich einen wohl zweistelligen Milliardenbetrag überwiesen hätte. Und das Luftverkehrsabkommen, das den Fluglärm wenigstens teilweise von den dichtbesiedelten Schweizer Wohngebieten hätte wegbringen sollen. Das mutwillige deutsche Nein zum bereits unterzeichneten Vertrag diskriminiert Zürich-Kloten gegenüber sämtlichen EU-Flughäfen massiv.

Gemeinden im Schwitzkasten

Nach wie vor weigert sich Bundesbern, die von Volk und Ständen vor zwei Jahren angenommene Ausschaffungsinitiative endlich umzusetzen.

Selbstentlarvung

Moral solle endlich obsiegen! Eine «Weissgeld-Strategie» soll unser bisher dunkle Geschäfte begünstigendes Steuersystem ersetzen. Wer «moralisch gut» sei, habe nichts zu befürchten. Allerdings: Wer Vermögen besitzt, steht dann unter Dauerverdacht. Dem Staat müsste jederzeit Zugriff gesichert sein…

Bücherverbrennung?

«Mit den Afrikanern ist noch mehr Brutalität, Drogen- und Alkoholmissbrauch eingezogen. Türkische und arabische Männer sitzen in den Cafés. Afrikanische Männer sitzen zu Hause, sehen fern, spielen, telefonieren und trinken».

Prinzipien

Einst galt für Geldanlagen von Ausländern in der Schweiz das Prinzip der «doppelten Strafbarkeit»: Strafverfahren wurden nur eröffnet, wenn der Tatbestand Recht sowohl im Herkunftsland als auch in der Schweiz verletzte. Dieses Prinzip haben ausländische Regierungen gewiss nicht immer geschätzt, aber als konsequent verfolgtes Prinzip hiesiger Rechtsordnung durchwegs respektiert.

Säuberung

Der Rektor der Universität Zürich, Professor Andreas Fischer, sagt über Christoph Mörgeli: «Ich hatte keine Probleme mit ihm. Gewisse Leute wohl schon. Seine Rolle als Politiker wurde oft mit ihm als Titular-Professor in Verbindung gebracht.» Und der Vorsteher des Historischen Seminars, Professor Philipp Sarasin, sagt: «Die Zusammenarbeit wird von uns Kollegen vermutlich aus politischen Gründen verweigert». Beide aber beteuern der Öffentlichkeit gegenüber, Christoph Mörgeli sei allein aus fachlichen, keineswegs aus politischen Gründen aus seiner Position an der Universität Zürich verjagt worden.

Der dritte Verrat

Die Währungsunion kam seinerzeit nur zustande, weil den EU-Steuerzahlern verbindliche, vertraglich festgeschriebene Stabilitätskriterien mitgeliefert wurden: Garantien, welche Überschuldung auf Kosten der Steuerzahler hätten verhindern müssen.

Nur noch 48 Stunden?

Schulung, nicht Ferien waren in diesem Sommer angesagt für das Departement Sommaruga: Ein SRG-Journalist, ein Feldherr des eigentlich zu «unabhängiger, konsequent ausgewogener Berichterstattung» verpflichteten Monopol-Mediums stand als Leiter des medialen Verkaufstrainings zur Verfügung – auf dass Stoff in Zukunft so präsentiert würde, dass «öffentlichkeitsgerechte Vermarktung» – auch durch die Monopol-Medien – künftig erfolgreicher verlaufe.

Lust auf Diktatur?

Nicht die Steuerzahler, die Staats- und Regierungschefs haben die Überschuldungskrise der Euro-Länder zu verantworten. Die politische Elite bestimmt dort über die Staatsausgaben ganz allein. Dabei mitzuentscheiden, würde die Bürger «überfordern», behaupten diese Elitären.

Zur Hölle...

Die EU-Pleitemanager wählen starke Worte: Wer sich der zentralisierten Steuerdiktatur inklusive «Vergemeinschaftung» aller Schulden auf Kosten der einzig noch zahlungsfähigen Deutschen widersetze, der lasse die EU «zur Hölle fahren». Mario Monti, eben noch EU-Funktionär der Superklasse, heute (nicht gewählter) Kommandant eines Schuldenturms, nutzt solchen Endzeit-Wortschatz.

Im Pfarrhaus hat’s Platz

Die «grosse Asyldebatte» – medial aufwendig in Szene gesetzt – erregte Aufsehen. Sie soll, gemäss Medien, «Drastisches» bewirkt haben.

Ein Wunder?

Ein sehr häufig angeführter Vorwand für missbräuchliche Einwanderungs-Erschleichung in die Schweiz steht möglicherweise kurz vor seiner Beseitigung. Der darauf abzielende Vorstoss trägt die Unterschrift von Nationalrat Christoph Blocher. Er verlangt, dass «militärische Dienstverweigerung» als Asylgrund nicht länger anerkannt werde. Die Schweiz ist übrigens das einzige Land weltweit, das Dienstverweigerung bis heute noch als Asylgrund anerkennt.

Fr. 1.20

Der Schweizer Franken hat in den Währungsturbulenzen von 2010 und 2011 keine Aufwertung erfahren. Tatsache ist vielmehr, dass einerseits der Dollar – Folge der bedrohlichen Überschuldung der USA – in einen gefährlichen Abwärtsstrudel geraten ist. Und dass andererseits auch der Euro – die Währung der von schweren Überschuldungskrisen erschütterten Euro-Staaten – dieser aus dem Ruder geratenen Überschuldung wegen von schwerer Schwindsucht erfasst wurde. Der Franken – Fluchtpunkt für viele, die ihr Vermögen der galoppierenden Entwertung der beiden Weltwährungen zu entziehen versuchen – hat lediglich seine Stabilität bewahrt.

Immer neue Ausreden

Jetzt sollen also, belehrte Bundesrätin Simonetta Sommaruga ihre 1. Mai-Zuhörer, «die Frauen» schuld sein an der seit Jahren ungebändigten Masseneinwanderung in unsere Schweiz: Viel zu wenig Frauen liessen sich in den Arbeitsprozess einbinden. Deshalb müsse die Wirtschaft – sozusagen contre coeur – Heerscharen von Einwanderern in unser Land holen.

Verbrecher und Mitläufer

Noch dominieren – von den Medien mächtig angeheizt – die Stimmen derer, die sich furchtbar darüber aufregen, dass ein Presse-Bild die Tatsache ebenso drastisch wie zutreffend gezeigt hat, dass von Drahtziehern abgerichtete Roma-Kinder straff organisiert für kriminelle Raubzüge in die Schweiz geschleust werden. Je massiver die Medien gegen die Bild-Verbreiter wettern, desto peinlicher wird ihr Schweigen gegenüber den kriminellen Tätern und Drahtziehern.

Rechtsstaat am Ende?

Hat irgend jemand seine Regierung je formell ermächtigt, nebst dem gesamten Vermögen der eigenen auch noch die Errungenschaften der nächsten und der übernächsten Generation skrupellos zu verprassen? Haben die von solcher Misswirtschaft schwerstens betroffenen Bürger ihren Regierungen je gestattet, die offenen Auges herbeigeführte Überschuldung durch skrupellose Inflationierung der eigenen Währung – schlimmster Raubbau am Vermögen der Bürger – aus der Welt zu schaffen?

Transparenz-Heuchler

Wir haben es erlebt im Abstimmungskampf über die Minarettverbots-Initiative. Die Erfahrung wiederholte sich zur Petition «gegen die Sexualisierung der Volksschule»: Telefon-Anrufe besorgter Mitbürger – mehrheitlich sogar eher von Mitbürgerinnen. Menschen, die sich zuvor kaum je politisch geäussert hatten, fühlten sich innerlich aufgerufen, Unterstützung zu leisten. So kam es zu Einladungen – und zu Spenden. Fast ausnahmslos Bar-Spenden – manchmal erhebliche Beträge.